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    <title>pastramiwelt.de</title>
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    <description>Youll Always Find Me in the Kitchen at Parties</description>
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    <pubDate>Mon, 11 Oct 2010 17:00:54 GMT</pubDate>

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    <title>Familiensandwich Muffuletta-Style mit Jerk-Filet</title>
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            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:94 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;73&quot;  src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/Rezepte/_MG_1250-15.serendipityThumb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muffuletta ist eine Sandwich-Art aus New Orleans. Typisch ist der verhältnismäßig dicke Belag und der obligatorische Olivensalat.&lt;br /&gt;
Dazu kommen entweder kalte Bratenreste oder italienischer Aufschnitt und Käse.&lt;br /&gt;
Rezepte gibt es natürlich wie Sand am Meer, was liegt also näher zu experimentieren und sich eine eigene Variante zu überlegen.&lt;br /&gt;
In New Orleans wird für diese Art Sandwich ein Fladenbrot mit Sesam benutzt, das gewisse Ähnlichkeit mit hiesigem türkischem Fladenbrot hat.&lt;br /&gt;
Da ich von letzterem aber kein allzu großer Fan bin, habe ich es durch einen Laib Weißbrot ersetzt. &lt;br /&gt;
Beim Olivensalat lasse ich den Sellerie weg, der im original meistens drin ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, das ist meine Variante. Natürlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Dieses Sandwich wird umso sensationeller, je länger es &quot;reifen&quot; darf. Für ein perfektes Ergebnis darf man ruhig 2 Tage einplanen: Ein Tag um Filet und Salat Zeit zum ziehen zu geben und dann nochmal einen um das Sandwich durchziehen zu lassen.&lt;br /&gt;
Das heißt aber nicht, dass es nicht auch nach ein paar Stunden schon großartig schmeckt. Für 3 (hungrige) Personen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 750g Laib Weißbrot (z.B. Bio Weizenkruste)&lt;br /&gt;
Mayonnaise&lt;br /&gt;
150g Provolone in Scheiben oder Cheddar oder Butterkäse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Olivensalat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 Glas grüne Oliven mit Paprikafüllung&lt;br /&gt;
1/2 Glas schwarze Oliven in Scheiben &lt;br /&gt;
1/2 Glas gegrillte Paprika&lt;br /&gt;
2 Knoblauchzehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 Gläschen Kapern&lt;br /&gt;
1/2 Bund Petersilie &lt;br /&gt;
1 Teelöfffel Thymian (frisch)&lt;br /&gt;
1 Teelöffel Cayennepfeffer&lt;br /&gt;
ca. 6 EL Olivenöl&lt;br /&gt;
Pfeffer, Salz, Zitronensaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Filet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Stück Schweinefilet aus der Mitte (500-750g)&lt;br /&gt;
jamaikanische Jerk-Gewürzmischung selbstgemacht oder fertig von pepperworld.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten 4 Zutaten für den Salat in einen Zerkleinerer geben und ordentlich häckseln.&lt;br /&gt;
Kapern, Olivenöl und Kräuter zufügen, vermischen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.&lt;br /&gt;
Im Kühlschrank mindestens 1h besser über Nacht abgedeckt ziehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Filet mit reichlich Öl und Gewürzmischung in einen Gefrierbeutel geben und gut verschlossen über Nacht im Kühlschrank marinieren. Gelegentlich sanft massieren und umdrehen.&lt;br /&gt;
Wenn es schneller gehen muss, nur von allen Seiten gut würzen und salzen und in eine eingefettete Bratenform geben.&lt;br /&gt;
Mariniertes Filet salzen, in eine Bratenform geben und bei 180° C im Backofen ca. 45min (keine Umluft)  braten. Nach der Hälfte der Zeit wenden. Noch besser: Bratenthermometer benutzen und bei Kerntemperatur 68° herausnehmen.&lt;br /&gt;
Filet abkühlen lassen und in 0,5cm dicke Scheiben schneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Weißbrot oben einen Deckel abschneiden (max. 1/3 des Brots) und das weiche Innere mit den Fingern herausholen. Wenn man so viel raus nimmt, wie sich mit den Fingern leicht entfernen lässt, ist es o.k. Deckel dabei nicht vergessen.&lt;br /&gt;
Das innere am Boden und an den Seiten sowie das innere des Deckels mit Mayo ausstreichen.&lt;br /&gt;
Eine Lage Filet am Boden auslegen, mit Olivensalat bestreichen, eine Lage Käse, Olivensalat und wieder von vorne mit Filet beginnen.&lt;br /&gt;
Weitermachen bis der Laib gefüllt ist. Den Deckel aufsetzen und das Brot vollständig in Plastikfolie wickeln.&lt;br /&gt;
Das Brot auf einen Teller legen und mit einem schweren Topf oder etwas ähnlichem beschweren und in den Kühlschrank stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens 2h, idealerweise über Nacht im Kühlschrank lassen.&lt;br /&gt;
Danach in 6 Teile (einmal längs durch die Mitte, 3 mal quer) schneiden und servieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:110 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot;  src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/Rezepte/IMG_1236-1.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:108 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot;  src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/Rezepte/_MG_1250-15.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 Oct 2010 13:25:50 +0200</pubDate>
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    <title>Ja, ja! Tote Hose hier</title>
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    <author>nospam@example.com (admin)</author>
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    Lange nix mehr passiert hier. Womöglich sollte ich diesem Blog einen würdigen Abgang ermöglichen, aber so ganz gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass die Motivation zurückkommt.&lt;br /&gt;
Leider gibt es in letzter Zeit so viele tolle Rezepteblogs mit einem Output, bei dem ich beim besten Willen nicht mithalten kann. Dieses Bewusstsein macht es nicht leichter.&lt;br /&gt;
Trotzdem hat sich zuletzt so einiges angesammelt, das ich weitergeben möchte, daher wird es demnächst wieder ein paar Rezepte, Restauranttipps und vielleicht noch anderes geben.&lt;br /&gt;
&quot;Und dann schau mer moi, dann seng ma´s scho!&quot;, um es mit den Worten des großen umstrittenen bayerischen Kaiser zu sagen.  
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    <pubDate>Mon, 11 Oct 2010 11:25:10 +0200</pubDate>
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    <title>Ceviche</title>
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    <author>nospam@example.com (admin)</author>
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    Ceviche ist ein ein Fischgericht das ursprünglich aus Peru stammt und von dem so viele Bekannte geschwärmt haben, dass ich neugierig wurde. &lt;br /&gt;Da ich nie in den Genuss des Originals gekommen bin, habe ich versucht es aus diversen Erzählungen und ein paar Rezepten aus dem Netz nachzuempfinden. Ob mein Rezept dem Original nahe kommt weiss ich nicht, aber lecker war´s. &lt;br /&gt;Da der Fisch mehr oder weniger roh auf den Tisch kommt, sollte man beim Einkaufen auf entsprechende Qualität setzen und beim Verarbeiten auf Sauberkeit achten. Ich frage an der Stelle den Fischhändler meines Vertrauens einfach ob er Fisch da hat´, der für Sushi geeignet ist.&lt;br /&gt;Normalerweise wird Weissfisch benutzt, den gab es an dem Tag nicht, daher kam bei mir die &quot;Luxusversion&quot; auf den Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Zutaten: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Thunfischsteak ca 200g in Sushiqualität&lt;br /&gt;1 kleine rote Zwiebel (oder eine halbe grosse)&lt;br /&gt;Saft von 2-4 frischen Limetten&lt;br /&gt;1 Habaneroschote (das Original wird mit Rocoto-Chilies gemacht, aber die sind schwer zu kriegen. Bei pepperworld.com bekommt man mit Glück zumindest das Saatgut)&lt;br /&gt;1 italienische Eiertomate&lt;br /&gt;frischer Koriander in Mengen&lt;br /&gt;1 Dose Mais&lt;br /&gt;Salz, Pfeffer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tomaten waschen, halbieren und mit einem Teelüffel die Kerne und den Glibber ausschaben. Habaneros, waschen, halbieren (Achtung! Müglichst Handschuhe benutzen. Habaneros gehüren zu den schärfsten Chilischoten.) Kerne und Stil entfernen und in müglichst dünne Streifen schneiden. Zwiebel schälen und klein hacken. &lt;br /&gt;Fisch gegen die Faser in ca 5 mm dünne Scheiben schneiden.&lt;br /&gt;Alles in einer Schüssel mit dem Zitronensaft mischen. Die Schüssel sollte nicht zu gross sein, so dass alles einigermassen mit dem Saft bedeckt ist. Mit Frischhaltefolie bedecken und 4 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Der Fisch sollte jetzt durch die Zitronensäure der Limetten aussen denaturiert sein und wie gekochst aussehen und innen wie ein englisch gebratenes Steak.&lt;br /&gt;Dann durch ein Sieb abgiessen, aber die Sosse auffangen.&lt;br /&gt;Den Koriander waschen, abschütteln und klein schneiden und mit dem Fisch und dem Gemüse mischen. Mit Salz, Pfeffer und der Sosse abschmecken. &lt;br /&gt;Den Mais kurz in einem Sieb abbrausen und abtropfen und dann mit dem Fisch anrichten oder auch untermischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;zemanta-pixie&quot;&gt;&lt;img class=&quot;zemanta-pixie-img&quot; src=&quot;http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=d8bff8ed-bfee-40c5-9a7f-cd5d4c04733d&quot; /&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 26 Feb 2009 21:50:55 +0100</pubDate>
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    <title>Facebook</title>
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    <author>nospam@example.com (admin)</author>
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    Nachdem ich mich ja lange geweigert habe, gibt´s mich nun auch auf &lt;a href=&quot; http://www.facebook.com/home.php#/profile.php?id=1414924608&amp;ref=profile&quot; title=&quot;facebook&quot;&gt;facebook&lt;/a&gt;.  
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    <pubDate>Sun, 25 Jan 2009 12:43:06 +0100</pubDate>
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    <title>Spinatsalat à la Sumo</title>
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            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (admin)</author>
    <content:encoded>
    Das Lieblingsrestaurant meines Sohnes befindet sich in Berlin in der Bergmannstrasse und nennt sich Sumo. Serviert werden dort Sushi und auch warme japanische Küche. &lt;br /&gt;
Und wenn einer der Kellner richtig Ärger haben will, dann stellt er meinem Sohn den Sushiteller ohne Wasabipaste hin und begründet das damit, dass er dachte das Sushi sei ja für ein Kind.&lt;br /&gt;
Das gibt dann einen so vorwurfsvollen Blick aus grossen, blauen, 9 Jahre alten Augen, dass der Keller jede asiatische Ausgeglichenheit fahren lässt und stante pede in der Küche verschwindet um nachzubessern&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das da alles sehr lecker, was ich persönlich sensationell finde sind der &quot;Geisha-Tee&quot; (denn ich leider noch nicht nachmachen konnte, aber ich arbeite daran) und eben jener Spinatsalat, den ich mittlerweile ganz gut hinkriege. 1 Päckchen Blattspinat (man kann natürlich auch frischen Spinat nehmen und entsprechend zubereiten, das muss ich nicht extra erwähnen, oder?)&lt;br /&gt;
3 EL Reisessig&lt;br /&gt;
1 EL Sesamöl&lt;br /&gt;
etwas Salz&lt;br /&gt;
2 EL Sesamsaat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Spinat nach Anleitung kochen, abtropfen und abkühlen lassen. Mit dem Essig und dem Salz vermischen und im Kühlschrank 1 h durchziehen lassen. Mit weiterem Essig und Salz abschmecken falls nötig und das Öl und die Sesamsaat untermischen und servieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gleiche Dressing funktioniert übrigens auch hervorragend mit Gurke. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 Aug 2008 08:49:42 +0200</pubDate>
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    <title>Boeuf Bourguignon</title>
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            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    Ich bin ja immer auf der Suche nach Rezepten, bei denen ein geringer Aufwand einem möglichst spektakulärem Ergebnis gegenüber steht. Eines davon ist finde ich das &quot;Boeuf Bourguignon&quot; aus folgendem Rezept.&lt;br /&gt;
Die Champignons lasse ich manchmal auch weg und Beilagen mache ich nur, wenn ich kein schönes knuspriges Baguette gefunden habe. Das reicht nämlich völlig aus, denn die Sosse ist irgendwie sowieso das, worauf es ankommt. 500 g Rinderschmorbraten&lt;br /&gt;
100g Speckwürfel oder Streifen&lt;br /&gt;
100g Champignons&lt;br /&gt;
1 Möhre&lt;br /&gt;
1 Stange Sellerie&lt;br /&gt;
1 Zwiebel&lt;br /&gt;
1 Stange Lauch&lt;br /&gt;
1 Petersilienwurzel&lt;br /&gt;
2 EL frischer Thymian&lt;br /&gt;
Lorbeerblätter&lt;br /&gt;
250 ml Rotwein&lt;br /&gt;
1 Stamperl Cognac&lt;br /&gt;
Zucker&lt;br /&gt;
Stärke (oder Mondamin Fix Sossenbinder dunkel, wenn man unsportlich sein will)&lt;br /&gt;
Pfeffer, Salz&lt;br /&gt;
Petersilie&lt;br /&gt;
Öl und Butter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schmorbraten von allem restlichen Haut und Fett befreien und in lange, breite Streifen schneiden. Bei mir sieht das dann immer aus wie ein überdismensioniertes Geschnetzeltes.&lt;br /&gt;
In einem schweren Topf mit Deckel das Öl und die Butter erhitzen und den Speck und die Fleischstreifen kräftig anbraten. &lt;br /&gt;
Das Gemüse klein Würfeln (Moulinette!) und dazu geben und ebenfalls kurz anbraten.&lt;br /&gt;
Den Rotwein angiessen, salzen, pfeffern und den Thymian, 1 TL Zucker und 2 Lorbeerblätter zugeben.&lt;br /&gt;
Das ganze bei geringer Hitze 1 1/2 h mit Deckel schmoren.&lt;br /&gt;
Danach den Deckel abnehmen und das ganze einkochen lassen. Aufpassen, damit nichts anbrennt. Nach einer guten viertel Stunde die (geputzten) Champignons zugeben. Nach weiteren 15 min mit Cognac, Salz und Pfeffer abschmecken und mit der (kalt aufgelösten) Stärke oder dem Sossenbinder binden.&lt;br /&gt;
Zum Anrichten mit der klein geschnittenen Petersilie bestreuen.&lt;br /&gt;
Wie gesagt Baguette reicht als Beilage, ansonsten wäre Reis noch am passendsten. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 15 Aug 2008 10:37:00 +0200</pubDate>
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    <title>Keine grossen Urlaubsgeschichten, aber ein paar Restaurantempfehlungen</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/78-Keine-grossen-Urlaubsgeschichten,-aber-ein-paar-Restaurantempfehlungen.html</link>
            <category>Restaurants &amp; Kneipen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:93 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;138&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/NeuesPanorama1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Jahr gab es ja keinen großen Familiensommerurlaub im Ausland, da ich meine Kohle ja bereits in den &lt;a href=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/69-Ein-Reisebericht-New-York-und-Massachusetts-Teil-1.html&quot;&gt;USA&lt;/a&gt; verbraten habe.&lt;br /&gt;
Immerhin haben wir ja noch genug Verwandschaft in Bayern, die da lebt, wo andere Urlaub machen und so fuhren wir eben da hin.&lt;br /&gt;
Viel zu berichten habe ich nicht, aber ein paar Sachen kann ich ja trotzdem mal loswerden. Zunächst ging es in die Nähe von Amberg in die schöne Oberpfalz. &lt;br /&gt;
Seit ich selber einen Sohn habe, habe ich immer öfter das Bedürfnis Orte wieder aufzusuchen, die mir selber als Kind irgendwie wichtig waren. &lt;br /&gt;
Hier bei Amberg gab und gibt es das Waldhaus, eine Ausflugsgaststätte mit Spielplatz und Wildschweingehege. Als Kind liebte ich Spielplatz und Wildschweine, aber vor allem die gegrillten Bratwürste und so war es schön festzustellen, dass alles noch da ist.&lt;br /&gt;
Am Wochenende sogar der Bratwurstmann mit seinem Grill. Die Bratwürste, gegrillt auf Kiefernzapfen(!) aus den umliegenden Wäldern sind ein Gedicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Amberg fuhren wir dann nach ein paar Tagen weiter nach Rosenheim. &lt;br /&gt;
Da wir Zeit hatten nahmen wir, wie mein Vater früher, den Weg über die Landstrasse. &lt;br /&gt;
Zunächst bedeutete das konkret die Strasse durch´s wunderschöne Vils- und Naabtal bis Regensburg.&lt;br /&gt;
Von Regensburg nahmen wir dann die Bundesstrasse 15 über Landshut nach Rosenheim.&lt;br /&gt;
Auch diese Strecke ist landschaftlich sehr reizvoll und ich war ziemlich erstaunt, dass der zeitliche Unterschied zur Autobahn tatsächlich nur ca. 1 1/2 h beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wegzehrung gönnten wir uns in St. Wolfgang zwischen Taufkirchen a. d. Vils und Haag i. Oberbayern.&lt;br /&gt;
Hier kehrten wir im &lt;a href=&quot;http://www.zum-schex.de/&quot;&gt;Gasthaus zum Schex&lt;/a&gt; ein, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Zum Betrieb gehört eine Metzgerei und es wird noch selbst geschlachtet, gewurstet und gekocht und das bekommt der servierten bayerischen Hausmannskost sehr gut. Kein Wunder, dass man dafür auch schon Preise eingeheimst hat.&lt;br /&gt;
Apropos Preise: Die sind in Anbetracht der Qualität schon mehr als fair. Wenn ich recht erinnere, dann habe ich für mein hervorragendes Wiener Schnitzel vom Kalb (ja, ich weiß, das ist ein &quot;Weißer Schimmel&quot;) knapp 10 gezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rosenheim verbrachten wir die meiste Zeit damit, uns mal wieder zu wundern, wie sich diese Stadt doch verändert. Ich bin mir nicht sicher, ob mir das nun deswegen so in das Auge sticht, weil ich die 8 Jahre, die ich von da weg bin ausgerechnet in Kreuzberg verbracht habe oder ob die Veränderungen so gravierend sind. Rosenheim war auch vor 10 Jahren schon ein recht wohlhabendes Handelszentrum, aber mittlerweile, finde ich zumindest, wäre &quot;wohlhabend&quot; ein Understatement. Die Geschäfte, der Bau- und Renovierungsboom, die Autos, die Kleidung der Menschen, das alles scheint sagen zu wollen: &quot;Hier Geld!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Wundern waren wir natürlich auch noch ausgiebig Baden. Meistens am Happinger See, wo ich auch einmal versucht habe im &lt;a href=&quot;http://www.seerestauranthubertus.de/html/uber_uns.html&quot;&gt;Seerestaurant Hubertus&lt;/a&gt; zu Speisen. Über diese Erfahrung breite ich aber lieber den Mantel des Schweigens.&lt;br /&gt;
Eigentlich ist das sehr schade, denn die Lage der Gaststätte ist wunderbar und wenn man als Ex-Gastronom da auf der Terrasse sitzt, dann fängt man automatisch an sich die Möglichkeiten auszumalen, die so eine Lokalität bieten würde. Leider scheint man von den Badegästen im Sommer so gut leben zu können, dass für weitergehende Ambitionen keine Notwendigkeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganz andere Erfahrung war dafür der Besuch im &lt;a href=&quot;http://www.ocakbasi.de/&quot;&gt;Ocakbasi im Schützenhaus&lt;/a&gt;. Hier stimmt nämlich eigentlich alles: Das türkische Essen ist so gut, dass selbst wir Wahlkreuzberger uns jedes Jahr auf einen Besuch freuen, der Service ist höflich und aufmerksam und die Preise absolut im grünen Bereich. Nur der Sohn war enttäuscht, dass ausgerechnet bei seinem Besuch die Mant&amp;#305; alle waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls jedes Jahr mindestens einen Besuch brauche ich beim &lt;a href=&quot;http://www.mesnerstubn.de/&quot;&gt;Mesner in Urschalling&lt;/a&gt;. Auch hier ist das Essen hervorragend und der Biergarten ist mein allerliebster überhaupt. Wer ausreichend Cochones hat, der kann seinen Mut und seine Magenschleimhaut am hausgemachten Pepperonischnaps ausprobieren. An einem schönen Sommertag wüsste ich hierzulande keinen Ort, an dem ich lieber Essen und Trinken würde. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Aug 2008 15:25:53 +0200</pubDate>
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    <title>Is ja gut!</title>
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            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    Hallo liebe Leser,&lt;br /&gt;
nachdem ich in letzter Zeit immer wieder mal angepflaumt wurde, dass hier nix mehr passiert, habe ich mir fest vorgenommen mal wieder in bisschen aktiv zu werden. &lt;br /&gt;
Feedback wirkt auf mich übrigens generell höchst motivierend!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja: Der USA Reisebericht ist neu veröffentlicht, aber nicht neu geschrieben. Ich habe mir trotzdem erlaubt ihn auf das Erstellungsdatum zurückzudatieren, damit die Chronologie stimmt.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Aug 2008 10:55:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Reisebericht - New York und Massachusetts Teil 8 und Schluss</title>
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            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:81 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;73&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/kamin2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Tag 7: &lt;br /&gt;
An diesem Tag wollten wir endlich das erledigen, was wir die ganze Zeit vor uns her geschoben hatten: Geschenke für die Lieben daheim besorgen.&lt;br /&gt;
Zum Glück hatten wir auch noch Glück mit dem Wetter, denn es goss wie aus Kübeln. Der perfekte Tag um eine Mall aufzusuchen.&lt;br /&gt;
Die Mall in Pittsfield ist eine der kleineren Sorte, sprich: Sie ist nur ungefähr doppelt so groß wie ein durchschnittliches deutsches Einkaufszentrum Ich muss ehrlich zugeben, ich mag diese Einkaufstempel. Im Prinzip unterscheiden sie sich auch nicht wesentlich von den deutschen Foren, Arcaden, Alexas oder Centern oder wie die Dinger neuerdings hier zu heißen haben (Früher hießen sie einfach nach der Gegend: Franken-Center, Donau-Einkaufszentrum, Perlacher Einkaufs Passagen, etc.).&lt;br /&gt;
Nur sind sie wie gesagt deutlich großzügiger angelegt und eine Sache gibt es, den es hier in dieser Ausprägung nicht gibt und das verstehe ich nicht: &lt;br /&gt;
Den Food-Court. Anstatt dass man die Freßbuden zwischen Victoria´s Secret und FootLocker einstreut, fasst man die Gastronomie in einem Bereich zusammen. Oft ist das dann ein ganzes Stockwerk nur dafür. Alle Fast Food Ketten und Imbisslokale und die Family Restaurants im Kreis angeordnet und in der Mitte ein großes Areal mit Tischen und Stühlen, wo man sitzen kann und wo es völlig irrelevant ist, von wo man sein Essen geholt hat. Das hat mehrere Vorteile, aber 2 finde ich schon völlig ausreichend um dieses Konzept zu lieben: 1. Man muss sich nicht einigen, wo man hingeht: Jedes Familienmitglied holt sich was es will und dann trifft man sich an einem Tisch und isst zusammen, 2. Wann isst nicht irgendwo etwas, weil man Hunger hatte und das Angebot gerade da war und läuft 2 min später an dem Lokal vorbei wo es exakt das gibt, worauf man schon die ganze letzte Woche Lust gehabt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich glaube ja, dass sich in diesen unterschiedlichen Anlagearten des Gastronomiebreichs in Einkaufszentren grundsätzliche sozio-kulturelle Unterschiede zwischen Amerikanern und Deutschen widerspiegeln.&lt;br /&gt;
Was nämlich hier zutage tritt, ist der Gemeinschaftsgeist des amerikanischen Pioniers, der die &quot;Frontier&quot; im Westen erschließt. Ebenso, wie man gemeinsam in nachbarschaftlicher Gemeinschaft die Scheune im Grenzdorf gezimmert hat, um danach gemeinsam am langen Holztisch auf dem Dorfanger zu beten und zu essen, trifft man sich heute nach dem harten Tagwerk des samstäglichen Einkaufs auf dem modernen Äquivalent des Dorfplatzes um gemeinsam zu speisen. &lt;br /&gt;
Der deutsche hingegen, ohnehin eher den Weiler oder Einsiedelhof gewohnt, der mag es kleinteiliger und sucht eher die abgeschlossene Gemütlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal. Jedenfalls stromerten wir getrennt durch die Mall und shoppten vor uns hin. Ich kaufte Sneakers für das Kind und ein Duschgel für die ohnehin immer nach frischen Pfirsichblüten und allen sonstigen Wohlgerüchen des Orients und Okzidents duftende Chefin. Das Duschgel (C.O. Bigelow Lemon Mentha) ist so großartig, dass es mittlerweile schon fast wieder leer ist. Allein die Chefin beschwert sich, sie hätte davon kaum was abgekriegt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachtrag: Auf dem Weg zum Essen hielten wir noch kurz im Stadtzentrum von Pittsfield an, um wenigstens einen Maurertempel fotografiert zu haben, schließlich war ein Artikel in einem bekannten Verschwörungsforum geplant  und um ein paar unglaubliche Angebote zu fotografieren die belegen, dass im Wahlheimatland aller kapitalistischen Teufel aber auch wirklich alles käuflich zu erwerben ist, wenn man weiß wo man es kriegt (den letzten Teilsatz bitte mit kauziger, krächzender und sehr tiefer Stimme vorlesen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:83 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/maurer.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:82 --&gt;&lt;img width=&quot;399&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/maurer2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:91 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/werbung5.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:90 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/werbung4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:89 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/werbung3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:88 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/werbung2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:87 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/werbung1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich gegenüber war dieses Wandbild, dass ich ebenfalls fotografieren musste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:86 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/vietnam.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend trafen wir uns mit unseren Bekannten in meinem Lieblingsrestaurant, dem womöglich bereits erwähnten Hitching Post Cafe in New Lebanon, NY. für ein feines Mittagessen um dann endlich meinem geliebten Hancock Shaker Village einen besuch abzustatten.&lt;br /&gt;
Zum Thema Shaker und dem Dorf gibt es ja bereits vom letzten Besuch einen ausführlichen Artikel &lt;a href=http://www.ask1.org/redaktion-74.html&gt;hier&lt;/a&gt;, weswegen ich jetzt auch nicht näher darauf eingehen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei, etzt muss ich doch noch mal kurz auf die ollen Shaker eingehen. Gestern habe ich nämlich beim Sport  die neue Platte der Indie-Pop-Helden Weezer gehört und da ist mir was eingefallen. In dem Artikel auf der Redaktionsseite hatte ich ja einen Link zu dem Shaker-Lied &quot;Simple Gifts&quot;. Auf der oben erwähnten Platte ist ein Stück mit dem Titel &quot;&quot;The Greatest Man That Ever Lived (Variations on a Shaker Hymn)&quot; zu finden, welches tatsächlich auf dem gleichen Stück basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar neue Bilder gibt es hierzu auch noch, die werde ich in Kürze hochladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Abend hatten sich unsere Gastgeber dann etwas besonderes ausgedacht, nämlich ein Pizzaessen mit selbstgemachter Pizza aus dem historischen Holzbackofen. Das Haus meiner Bekannten stammt aus dem Jahr 1792, hat also für amerikanische Verhältnisse geradezu ein biblisches Alter. &lt;br /&gt;
In einem entsprechenden Zustand war das Ding ich, als sie es kauften. Da aber beide in der Restaurierungsbranche tätig sind, spielt da sicher eine gewisse Leidenschaft mit rein, denn restauriert wird das Haus fleissig, solange ich es kenne, also seit 2005 und fertig ist ein Bruchteil.&lt;br /&gt;
Der Kaminofen diente übrigens in der ersten Zeit auch noch als einzige Heizung, was ein stramme Leistung ist, wenn man bedenkt, dass die Winter in Massachusetts von Oktober bis April dauern können und -20° durchaus regelmäßig drin sind. Diesmal habe ich ein paar halbwegs moderne Heizkörper entdeckt, ich gehe also davon aus, dass diese Zeiten vorbei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kamin, nebst Backofen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/kamin1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer im Ofen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:81 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/kamin2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pizzabäcker:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:85 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/pizzabaecker.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pizza:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:84 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/pizza.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls war es ein lustiger Abend und natürlich mussten wir nochmal eine Menge Berkshire Brewing Company Bier wegschütten, da ja nicht abzuschätzen war, wann wir wieder in den Genuss kämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen veranstalteten die lieben Gastgeber einen sogenannten Yard-Sale. Der Amerikaner mit eigenem Haus schleppt ja seine alten Klamotten nicht auf einen Flohmarkt, sondern er macht einen in der Garage oder im Vorgarten. In Supermärkten und Geschäften kann man extra professionelle Schilder erwerben, die dann beschriftet werden und an Ampeln und Verkehrsschildern angebracht werden.&lt;br /&gt;
Eine weitere Variante Aufmerksamkeit zu erregen ersann mein Bekannter an diesem Morgen: Er stellte sich vor´s Haus mit einem E-Bass und einem Vox-Verstärkerturm, der ebenfalls zum Verkauf stand und gab Punkt 9AM eine Kostprobe seines Könnens. Das erregt ebenso Aufmerksamkeit wie es die verehrte Gattin zur Weißglut treibt. &lt;br /&gt;
Die Hausbibliothek wurde bei der Gelegenheit auch ausgedünnt. Dabei wurde freundlicherweise zuerst ich in einem Masse bedacht (der Admin wurde ausgespart, man weiß auch in den USA, dass er an Lesestoff nichts anfasst, was schwerer zu lesen ist, als ein Fix-und-Foxi Heft; ist natürlich nur ein Scherz: in Wirklichkeit ist er Chöngeist und allen chönen Künsten zugetan!), dass ich mir gleich noch einen 2. Koffer leihen musste.&lt;br /&gt;
Da wir noch etwas Zeit hatten setzten wir uns noch mit in den Vorgarten und versuchten der ganzen Verkaufsaktion noch ein wenig Exotik zu verleihen: &quot;This are friends from Germany!&quot; &quot;Oh, ah, nice, great, how are you doin´? Do you like West Stockbrige? Massachusetts? The States? How much is the &lt;a href=http://www.blueq.com/shop/item/114-productId.125837453_114-catId.117440549.html&gt;Cat Butt Magnet set&lt;/a&gt;?&quot;&lt;br /&gt;
Jedenfalls war es sehr nett, denn das Ganze ist natürlich auch ein soziales Ereignis: Neu zugezogene schauen vorbei und stellen sich vor und die alten Nachbarn sowieso. Der Tratsch scheint genauso wichtig, wie der Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:79 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/bass.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:92 --&gt;&lt;img width=&quot;533&quot; height=&quot;800&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/yardsale.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider wurde es dann Zeit, den Rückweg nach New York anzutreten. Dort gaben wir den Mietwagen ab und nahmen ein Taxi zum Flughafen. Das kostet in NYC einen Pauschalpreis, egal von wo man fährt. Unser Taxifahrer kuckte, als hätten wir in den Wagen gekotzt, als wir ihm sagten wohin und zu welchen Konditionen und entsprechend war seine Laune, als wir über Queens und Brooklyn zum JFK Airport fuhren. Aber der sprichwörtlich schlecht gelaunte New Yorker Taxifahrer gehört ja auch irgendwie zur Folklore. Leider war stammte er dem Namen nach aus dem deutschsprachigen Reum und war kein Rasta und auch kein Inder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückflug war recht ereignislos: Das Essen bei Air France war das beste, das ich bisher in einem Flugzeug hatte, der Anschluss in Paris klappte einwandfrei. Nur auf den letzten Metern, bekam ich nach zig Stunden trockener Flugzeugkabinenluft Nasenbluten und da ich manchmal neurotisch wie ein Charakter aus einem Woody Allen Film sein kann, versuchte ich die letzte halbe Stunde das zu vertuschen, überzeugt, ein blutender, bärtiger Mann, der Richtung Toilette geht würde eine allgemeine Panik auslösen. Da ich auch keine Taschentücher dabei hatte, war diese Zeit eher anstrengend, zumal auch der Admin diesmal einen Platz am anderen Ende des Jets hatte und nicht helfen konnte.&lt;br /&gt;
Am Ende kamen wir dann aber wohlbehalten an und damit endet auch der Reisebericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Jun 2008 15:01:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Ein Reisebericht - New York und Massachusetts Teil 7 - Achtung! mit Rezept!</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/76-Ein-Reisebericht-New-York-und-Massachusetts-Teil-7-Achtung!-mit-Rezept!.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:76 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;73&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/niagara2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Tag 6:&lt;br /&gt;
Wirklich sehr kurz gefasst, denn viel gibt es von diesem Tag nicht zu berichten. Und Bilder gibt´s gar nicht, ätsch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens begegnete ich zunächst einem gut aufgelegten Reisekameraden, der mir gleich unter die Nase reiben musste, dass er am Abend alleine noch die Bank gesprengt und die halbe Hooters-Belegschaft flach gelegt hatte. O.K. Übertreibung beiseite: Er hatte wohl ein paar Dollar gewonnen, genug jedenfalls, um mich zu einem Frühstück einzuladen welches ich aber nie sehen sollte, weil wir dann auf meinen Wunsch jenseits der Grenze frühstückten, wo die kanadischen Dollar nix Wert waren.&lt;br /&gt;
Auch hatte er wohl noch Hooters gefunden und da ein Bier getrunken, was aber nach eigenen Aussagen eher fade war, weil dem feinen Herrn die &quot;Outfits zu 70er waren&quot;. Wer hätte gedacht, dass Freund Kai in diesen Dingen so etepetete ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir checkten jedenfalls zügig aus, schrieben noch schnell ein paar Postkarten (extra aus Kanada, um die Antiamerikaner im eigenen Bekanntenkreis nicht in ein moralisches Dilemma zu stürzen) und machten uns auf die Socken durch diese kanadische Disneyland-Version einer Stadt zurück über die Grenze. Die Rück-Einreise lief unproblematisch und zügiger als die Ausreise tags zuvor (zumindest die Bearbeitung selbst, der Stau war in Richtung USA länger als der in Richtung Kanada).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im amerikanischen Niagara Falls machten wir einen Frühstücksstop in einem Bob Evans-Restaurant. Neben den zahlreichen Fast-Food Ketten, gibt es in den USA auch noch eine Menge Ketten von Restaurants in verschiedenen Güteklassen. Dies sind Restaurants, die oft irgendwelche Themen annehmen z.B. Ribs (&lt;a href=http://www.tonyromas.com/files/home.asp&gt;Tony Roma´s&lt;/a&gt;) oder Meeresfrüchte (&lt;a href=http://www.redlobster.com/&gt;Red Lobster&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
Eine dieser Ketten ist eben wie gesagt Bob Evans, wo man sich der deftigen Hausmannskost verschrieben hat, wie sie die Farmersfrau seit eh und je auf den Tisch bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend kräftig fällt ein Frühstück hier aus. Ich hatte diesmal ein &quot;Border Scramble Burrito&quot; was im Klartext ein komplettes Frühstück mit Würstchen, Speck, Tomaten, Bratkartoffeln, Zwiebeln und Sosse ist, das dann zusammen mit Käse in ein Weizenmehltortilla gerollt wird.&lt;br /&gt;
Der Admin hatte ein eher klassisches Frühstück, allerdings mit einer Schweinerei, die sich Sausage Gravy nennt als Beilage, einer Frühstücksspezialität aus dem Süden der USA.&lt;br /&gt;
Hier das Rezept zum ausprobieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grobe Bratwurst wird gepellt und zerkrümelt, die Krümel (oder kurz: Das &lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Bratwurstgeh%C3%A4ck&gt;Bratwurstgehäck&lt;/a&gt;, für die Franken unter uns) werden gebraten und dann aus der Pfanne genommen, mit dem verbleibenden Fett wird eine Mehlschwitze angelegt und dann unter Zugabe von Milch eine dicke Soße gekocht, mit Salz, Pfeffer und anderen Zutaten nach Geschmack gewürzt und dann die Wurststückchen wieder hinzugefügt. Das Ganze dann mit Toastbrot oder &quot;English Muffins&quot; (ich liebe English Muffins, hatte ich das schon erwähnt?) gestippt oder gleich einfach gelöffelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat also dann im Prinzip Würstchen in Bechamelsoße. Bei solchen kalorienreichen Frühstücksleckereien ist es eigentlich kein Wunder, dass der Westen so zügig erschlossen werden konnte und der Testosteronspiegel stets hoch genug war dass auch kleine Streitereien gleich endgültig und gewaltvoll gelöst werden mussten.&lt;br /&gt;
Ich will aber nicht ungerecht sein, denn wenn man seine Vorbehalte mal beiseite legt, dann sind manche dieser (für europäische Geschmäcker eher ungewöhnlichen) Delikatessen durchaus irgendwo zwischen lecker und Suchterzeugend. Nur an die Figur sollte man bei empfindlichem Gewissen lieber keinen Gedanken verschwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem frugalen Mahl rollte ich unseren Datenaktivisten wieder zum Auto und quetschte ihn mit Hilfe eines zufällig vorbeikommenden Uni-Footballteams wieder auf den Beifahrersitz und wir traten die lange wie ereignislose Reise zurück nach West Stockbridge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Abend hatten wir mit unseren Gastgebern eigentlich abgesprochen, in eine Restaurant zu gehen, wo man ordentliche Porterhouse Steaks serviert, die hierzulande eher schwer zu bekommen sind.&lt;br /&gt;
Da unser Fleischbedarf bereits durch den Besuch beim Brasilianer am Abend vorher gedeckt war, entschieden wir uns allerdings etwas anderes zu versuchen. &lt;br /&gt;
Wir entschieden uns für das &quot;Rouge&quot; am Ort, ein kleines, beliebtes Restaurant mit französischem Einschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen war ausgesprochen lecker, auch wenn ich mich auch nicht mehr an alle Einzelheiten erinnere. Ich hatte jedenfalls Miesmuscheln in Weissweinsud, an deren Verzehr sich überraschenderweise der Admin, der einen Tag zuvor noch Meeresfrüchtetotalverweigerer war, fleißig beteiligte. Wie man halt sagt: Reisen erweitert den Horizont. &lt;br /&gt;
Irgendwann vor dem Hauptgang machte ich die unvorsichtige Bemerkung, man hätte ja, wenn man schon in Neu England ist, auch die Austern probieren können. Dies führte prompt dazu, dass mein Bekannter den Kellner heranwinkte und eine Portion Austern bestellte.&lt;br /&gt;
Jetzt wurde mir auch ein wenig mulmig, denn wiewohl großer Meeresfrüchtefreund, habe ich mich an frische Austern bisher auch nicht herangewagt, weil ich irgendwie im Hinterkopf hatte, dass &quot;frisch&quot; bei Austern eigentlich lebend bedeutet.&lt;br /&gt;
Jedenfalls kamen die neuenglischen Austern im französischen Restaurant und wir schlürften mit Todesverachtung Muschel und Vinaigrette und waren dann sehr stolz und glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptgericht, die Biere, die Tischgespräche, das alles ist in meiner Erinnerung als  hellrote Wolke von Wohligkeit gespeichert, allein die Details kann ich nicht mehr ganz rekonstruieren.&lt;br /&gt;
Erinnern kann ich mich allerdings an die stolze Rechnung und an das Gesicht des Admins, als ich ihm hinterher meine Theorie in Bezug auf Austern und Frische mitteilte. Unbezahlbahr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ein paar weiteren lokalen Bieren auf der Terasse ging dann auch dieser Tag zuende. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 13 Jun 2008 14:52:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Reisebericht - New York und Massachusetts Teil 6</title>
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            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:74 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;73&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/niagarabruecke.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Tag 5: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verließen West Stockbridge am Morgen und nahmen erstmal ein Sandwichfrühstück bei einer Tankstelle mit. Dabei handelt es sich hier auf dem Land (wie gesagt ich kann nur von New York und Massachusetts sprechen) keineswegs um fertig abgepackte Tramezzini oder ähnliches, denn viele Tankstellen haben einen kleinen Deli integriert. &lt;br /&gt;
 Die Bestellung funktioniert so ähnlich wie bei der mittlerweile auch hierzulande boomenden Kette Subway. Der wesentliche Unterschied ist nur, die Auswahl an Zutaten, Broten, etc. ist deutlich grösser als bei Subway und die Beläge wurden zumindest an den Tankstellen an denen wir Sandwiches aßen, frisch aufgeschnitten. Man bekommt ein kleines Zettelchen mit allen verfügbaren Brot-, Fleisch, Käse und Wurstsorten, sowie den verfügbaren Pickles, Gemüsen und Soßen.  Man kreuzt an oder unterstreicht was man gerne hätte und dann wird eifrig aufgeschnitten, geschmiert und belegt.&lt;br /&gt;
Selbstredend sind die Dinger, die man übergeben bekommt riesig, wobei riesig relativ ist, wie ich feststellen musste, denn das des Admin war an der übernächsten Ausfahrt verschwunden, während mich meines über den halben Tag verteilt nährte.&lt;br /&gt;
Auf dem Interstate 90, dem längsten in den USA (Seattle - Boston) führen wir westwärts mit Ziel Niagara Falls. Die Fahrt dauert ca. 6h und viel gibt es nicht zu berichten.  Was mich immer fasziniert an solchen längeren Überlandfahrten in den USA, dann kommt man zwangsläufig immer an irgendwelchen Landmarken vorbei, die einem irgendwie bekannt vorkommen und man überlegt wo man den Ortsnamen schon mal gehört hat, bis einem das Buch oder der Film einfallen (Sleepy Hollow hatten wir schon, Ithaca und die Cornell University -&gt; Matt Ruffs &quot;Fool on the Hill&quot;, Toledo/OH -&gt; Corporal Klinger, M*A*S*H, usw. usw.).&lt;br /&gt;
An einem Rastplatz überlegten wir kurz, ob wir bei der nahe gelegenen Gedenkstätte in Oneida County vorbeifahren sollten, wo die Amerikaner des deutschen (naja, eigentlich preußischen) Generals &lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_von_Steuben&gt;Friedrich Wilhelm von Steuben&lt;/a&gt; gedenken. Wobei richtig gedenken sie seiner ja eigentlich jedes Jahr mit großen Paraden vor allem in NYC. Wir verwarfen den Gedanken dann aber wieder und fuhren lieber weiter Richtung Kanada.&lt;br /&gt;
Kurz vor Buffalo schwenkt man nach Norden, was mich zwingt auch dort nochmal hinzufahren, denn auch da gibt es eine Gedenkstelle, die irgendwann besucht sein will, nämlich das &quot;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard&gt;John Maynard&lt;/a&gt;&quot;-Memorial. Allein die Fama von den deutschen Touristen, die in Buffalo verzweifelt den Grabstein einer Figur aus einem Fontane-Gedicht suchen und der höflichen wie pragmatischen Amerikaner, die den fortwährenden Enttäuschungen ein Ende bereiten, indem sie tatsächlich eine Tafel aufhängen, würde den Besuch rechtfertigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Da die Gestalt des John Maynard sehr bekannt ist, suchen viele deutsche Besucher in Buffalo nach dem im Gedicht beschriebenen Grabstein und sind enttäuscht, dass sie ihn nicht finden können. Um den Besuchern Enttäuschungen zu ersparen, wurde 1997 eine Tafel in Buffalo errichtet, die an die Legende von John Maynard und an das Gedicht erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;a href&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard#Rezeption&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der andere Grund wäre natürlich, dass es sich um mein all-time &lt;a href=http://www.lyrikwelt.de/gedichte/fontaneg2.htm&gt;Lieblingsgedicht&lt;/a&gt; handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr eindrucksvoll fand ich wieder die sehr steil gebaute Brücke über den Niagara River kurz vor Niagara Falls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:74 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/niagarabruecke.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spannend wurde noch der Grenzübertritt nach Kanada, denn wir hatten eigentlich keine Ahnung, was mit unserem Touristenvisum passiert, wenn wir ausreisen. Gottlob befragte uns der kanadische Officer zwar sehr viel genauer und misstrauischer, als ich das jemals bei einem amerikanischen Grenzer erlebt hätte, winkte uns dann aber durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich mich ja dem sanften Tourismus verschrieben habe und versuche mich möglichst an die Gepflogenheiten des Landes anzupassen, versuche ich natürlich brav alles was Uniform trägt auch mit &quot;Officer&quot; anzusprechen. Dumm nur, dass mir Frau LeChef mal einen ihr aus ihrer High-School Zeit bekannten Spruch auftischte, der seitdem dafür sorgt, dass ich jedesmal panisch werde, wenn ich mich darauf vorbereite einen nordamerikanischen Uniformträger anzusprechen. Der Spruch geht nämlich so &quot;Hello Ossifer, I am not as think as you drunk I am!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein treuer Handy-TomTom führte uns dann auch zügig zu unserem Hotel, dem Falls View Marriot, wo für unseren Admin irgendwie die Junior Presidential Suite vom Laster gefallen war, aus Gründen die ich lieber nicht wiedergebe. Für alle die, die sich Gedanken darüber machen wollen, hier ein paar Anhaltspunkte: reiche Witwe, Gummihandschuhe, Koboldmaki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zimmer war in der Tat äußerst geräumig, der Whirlpool groß (aber das Geblubber eher lahm) und der Ausblick aus dem Fenster wirklich eindrucksvoll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:76 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/niagara2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:77 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/markus1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:75 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/niagara3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fälle liefern übrigens auch ein Beispiel für das, was ich unter der Hand gerne &quot;Yankee Pragmatismus&quot; nenne: Tagsüber machen beide Städte (Niagara Falls, NY und Niagara Falls, Ontario) natürlich ihr Geld mit den Touristen. In der Zeit in der weniger Touristen da sind und nachts braucht man ja auch nicht so große Wasserfälle, also wird ein gut Teil des Wassers in dieser Zeit in ein Wasserkraftwerk umgeleitet. Morgens und zu Saisonbeginn werden die Fälle dann wieder angeknipst, genau wie der elektrische Kamin, der sich in unserem Zimmer direkt neben dem Fenster befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Abendessen nahmen wir in einem brasilianischen Restaurant ein, das zwar eine rechte Touristenfalle zu sein schien. Was man eigentlich nicht extra erwähnen muss, denn Niagara Falls, Ontario ist eine einzige Touristenfalle, nämlich eine reine Vergnügungsstadt a la Las Vegas, mit Casinos und pipapo.&lt;br /&gt;
Das Restaurant zog uns wegen des Konzepts an: Man zahlt einen recht fairen Pauschalbetrag und dann laufen den ganzen Abend Kellner mit Spiessen voller gegrillten Fleisch durch die Gegend und säbeln einem Stückchen auf den Teller, quasi nach der Kölsch-Methode, also bis man abwinkt.&lt;br /&gt;
Wenn man abwinkt kommen sie noch mit einer gegrillten Ananas am Spieß, was sehr lecker ist. Allerdings kannte und praktiziere ich die Nummer schon aus dem &quot;Meine Familie &amp;amp; Ich Sonderheft: Grillen&quot; vom letzten Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier aus gingen wir ins Casino und ich da zuerst aufs Klo, äh den Waschraum. Der Admin ist ja ein alter Hase an den Spieltischen der Welt  und wedelte, als ich vom äh Händewaschen kam bereits mit Chips. Wedeln könnte er deswegen damit, weil die Chips heutzutage ein Zettelchen mit einem Strichcode sind.&lt;br /&gt;
Leider wurde ich gleich am ersten einarmigen Banditen von einer schrulligen Alten verscheucht, weil die wohl die ganze Reihe bespielte, was ich nicht wissen konnte, was aber natürlich für Erheiterung bei Freund Admin sorgte. Also musste ich ihm zurückgeben und holte erstmal mit meinen ihm geliehenen 20Can$ 20 weitere aus dem nächsten Automaten, liess mich auszahlen und gab ihm seine 20 zurück und beschloss mit dem Spruch &quot;Sieger wissen wann sie aufhören müssen&quot; das Casino zu verlassen. &lt;br /&gt;
Leider folgten nun ein paar Ereignisse, die meine Laune für diesen Abend stark eintrübten&lt;br /&gt;
Zunächst machten wir uns auf die Suche nach der hiesigen &lt;a href=http://en.wikipedia.org/wiki/Hooters&gt;Hooters&lt;/a&gt;-Filiale, fanden sie aber nicht, weshalb wir beschlossen, die &quot;Concierge Lounge&quot; im Hotel aufzusuchen, wo wir angeblich umsonst trinken konnten. In der Lounge sassen 2 Leute und kuckten Eishockey und der &quot;Concierge&quot; füllte warmes Bier in den Kühlschrank zum warmen Bier. &lt;br /&gt;
Also schlug ich vor das zu tun, was ich schon in Deutschland vorgeschlagen hatte, nämlich sich an das Fenster mit der Aussicht im Zimmer zu setzen und den Zimmerservice  Long Island Iceteas anschleppen zu lassen, bis man das Gefühl hat, die 2 Meter zum Bett könnten eine Herausforderung werden. &lt;br /&gt;
Die Idee war gut, allein die Leitung des Room Service war ca. eine Stunde lang dauerbelegt. Kai war so freundlich das ganze Elend prägnant in einem Foto festzuhalten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/sulk.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt war ich endgültig müde, angepisst und nüchtern, so dass ich beschloss mich in´s Bett zu hauen, wohingegen der so schmählich allein gelassene Kai sich nochmal aufmachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für tolle Abenteuer er erlebt hatte und welche Rolle die Hooters-Mädels dabei noch gespielt haben, gibt´s dann mit dem morgigen Tagesbericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:73 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/niagaranacht.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 13 Jun 2008 14:40:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Reisebericht - New York und Massachusetts Teil 5</title>
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            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:70 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;73&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/hdr.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Tag 4 (Fortsetzung):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines war noch erwähnenswert: Mitten auf dem Weg wäre uns fast ein Truthahn in´s Auto geflogen. In ca. 2m Entfernung sauste er in Höhe der Windschutzscheibe mit der Eleganz eines langsam geworfenen Medizinballs quer über die Strasse. An sich waren Truthähne in der Gegend schon längst ausgestorben, sind aber in den letzten Jahren wieder zurückgekommen. Auch Elche und Bären scheint es in den Berkshires zu geben, sowie Koyoten, wie wir messerscharf aus den plattgedrückten Kadavern auf den Highways schlossen. Auch das erste Opossum meines Lebens sah in seiner unfreiwilligen Zweidimensionalität nicht mehr gesund aus. Nach dem Rotwild, das ohnehin alle paar Meter (kein Scheiß) gelangweilt am Straßenrand äst, dreht man sich ohnehin schnell gar nicht mehr um.  Interessant ist auch, dass weite Teile der Gegend vor ein paar Jahrhunderten komplett gerodet und landwirtschaftliche Nutzflächen waren. Als dann die Farmer weiter nach Westen zogen, überließ man die Kulturlandschaft einfach wieder sich selber und heute, so das geflügelte Wort, &quot;kann ein Eichhörnchen wieder von der Atlantikküste bis zum Ohio hüpfen ohne den Boden einmal zu berühren&quot;. Da ich kein Eichhörnchenfachmann bin kann ich das nicht beurteilen, aber wenn ich Ausblicke habe auf die unendlich scheinenden Laubwälder (siehe Photos oben), dann bin ich jedesmal beeindruckt, wie schnell die Natur alle Spuren menschlicher Zivilisation auslöscht (wenn man sie lässt) und was für hübsche Photomotive dabei entstehen.&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg fuhren wir über eine Strasse, die über viele Kilometer abgedeckt war. Eine Baustelle folgte auf die andere und hier fiel mir wieder etwas auf, das mir auch beim letzten Besuch schon aufgefallen war: In Massachusetts (in anderen Staaten habe ich das zumindest nie gesehen; in Illinois stehen z.B. an Baustellen einfach nur Schilder, die klipp und klar mitteilen, dass man 15 Jahre Gefängnis zu erwarten hat, wenn man mit überhöhter Geschwindigkeit in der Baustelle einen Arbeiter erwischt. Bei mir hat das geholfen!) scheinen Baustellen von Polizisten abgesichert  werden zu müssen. An manchen Baustellen nimmt das derart bizarre Züge an, dass wir an einer Baustelle 4 Arbeiter und 8 Polizisten zählten. Und nein, es handelt sich dabei definitiv nicht um Strafgefangene die bewacht werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:78 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/baustelle.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der weiteren Fahrt bemerkte ich dann, dass Freund Admin immer stiller wurde und eine kurze Nachfrage ergab schließlich, dass er sich nicht ausgelastet fühlte. Wie praktisch, dass wir gerade den wunderbaren &quot;Jacob´s Ladder Trail&quot; entlang fuhren, wo es einige Möglichkeiten gibt anzuhalten und durch eine State Park zu wandern. Da ich diese Zustände von Frau LeChef kenne, wusste ich also was zu tun ist und hielt beim nächsten Parkplatz mit beginnendem Wanderweg an. Eine ausliegende Broschüre zeigte an, dass in der Nähe irgendein nicht näher spezifizierter &quot;Scenic View&quot; sei. Also marschierten wir zur Begeisterung unseres Datenschutzaktivisten und der 10000000000 Moskitos im Wald los. Vermutlich unnötig zu erwähnen, dass die Moskitos den Admin ignorierten und sich komplett auf mich konzentrierten, denn jede gute Absicht muss natürlich sofort bestraft werden. Nach einer guten halben Stunde erreichten wir den Aussichtspunkt, der einen &quot;atemberaubenden&quot; Blick auf einen kleinen Wasserfall ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:71 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/wasserfall.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich tue ich für Freund Admin alles und deshalb will ich mich auch gar nicht beklagen, dass ich in Wildlederschuhen von Clerks eine halbe Stunde durch den Wald gelaufen bin um einen Wasserfall sehen, der so sehr nach bayerischem Voralpenland aussah, wie es nur geht. Die gesammelte Mückenschaft West Massachusetts wird mir allerdings mit Sicherheit ein Denkmal bauen, immerhin habe ich sie mit ausreichend Vorräten bis 2010 versorgt und sah noch Tage später aus, als hätte ich Masern und Beulenpest auf einmal. Egal, die Laune des Admins hatte sich deutlich verbessert, also was soll´s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend wurden wir dann von unseren Bekannten zum Essen in´s bereits erwähnte &lt;a href=&quot;http://www.redlioninn.com/rli/history.html&quot;&gt;Red Lion Inn&lt;/a&gt; in Lee eingeladen. Das historische Restaurant an sich ist sehr schön und gemütlich. Wir bestellten eine Vorspeisenplatte a la Antipasti  mit Käse, Salami und gegrilltem Gemüse, die allerdings eher übersichtlich war und auch keineswegs geschmacklich Highlights bot. Ich entschied mich für einen &quot;New England Clam Chowder&quot;, eine Suppe mit Venusmuscheln, Speck und Milch, die wirklich lecker war. Als Hauptspeise hatte ich einen &quot;Blue Cheese&quot; Burger, der eine Katastrophe war, da die &quot;Bulette&quot; völlig ausgetrocknet war und auch der Admin war mit seinem BLT-Sandwich nicht zufrieden. &lt;br /&gt;
Wieder zuhause gab es dann zum Trost noch ein paar Runden &quot;Berkshire Brewery Beer&quot;, das immer geeignet ist mich mit dem Schicksal zu versöhnen und damit endet Tag 4 unserer Reise. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 12 Jun 2008 18:22:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Reisebericht - New York und Massachusetts Teil 4</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/73-Ein-Reisebericht-New-York-und-Massachusetts-Teil-4.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:55 --&gt;&lt;img width=&quot;73&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/taconicbridge.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Tag 4 (Teil 1): Heute wie auch die nächsten Tage werden wohl die Fotos im Vordergrund stehen, da wir vor allem viel rumgefahren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan für diesen Tag war, die Gegend anzusehen. Dummerweise hatte ich in NYC die Speicherkarte meiner Kamera vollgemacht und vergessen bei B&amp;H eine neue zu kaufen, so dass erstmal Frühstück und Einkaufen auf dem Plan standen.  Zum Frühstücken fuhren wir über die Staatsgrenze nach New Lebanon, NY, wo sich eines meiner liebsten Restaurants überhaupt befindet, das Hitching Post Cafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:64 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/hitching.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg dorthin entdeckten wir einen netten Aussichtspunkt und so konnte Kai (der ausreichend Speicher eingepackt hatte. [leider keinen passenden für meine Kamera]) die ersten Fotos von den von mir so geschätzten &lt;a href=http://www.berkshires.org&gt;Berkshires&lt;/a&gt; schiessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:65 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/berkshires.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem ordentlichen Frühstück mit mehr Kalorien als wir sonst im Laufe eines normalen Tages zu uns nehmen machten wir uns auf die Suche nach einer Radio Shack Filiale, die wir in Pittsfield, MA. auch fanden. &lt;br /&gt;
Der Plan war von hier aus zum &lt;a href=http://www.mohawktrail.com&gt;Mohawk Trail&lt;/a&gt; zu fahren, einer sehr pittoresken Route, die ich noch von meinem letzten Aufenthalt kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zufällig stießen wir auf dem Weg dorthin auf ein Schild, das sehr wichtig aussah und einen Weg auf den Mt. Greylock kennzeichnete. Hörte sich interessant an, also nix wie den Schildern gefolgt. Leider kamen wir nur bis zum Besucherzentrum, ab da war der Weg für jeden Verkehr einschließlich Fußgänger gesperrt und wir mussten unverrichteter Dinge wieder abdrehen.&lt;br /&gt;
Hinterher fiel mir dann wieder ein, wo ich den Namen schon mal gehört hatte: Bei meinem letzten Besuch hatte ich Arrowhead besucht, den Wohnsitz von Hermann Melville, wo er unter anderem auch Moby Dick geschrieben hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:66 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/moby.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende besagt, dass Melville eines Winters in seinem Arbeitszimmer sass, von dem man einen wunderbaren Blick auf einen Bergrücken hat. Gleichzeitig tobte ein Schneesturm und der Bergrücken erinnerte ihn plötzlich an den Rücken eines Wals, der aus der Gischt auftaucht und wieder verschwindet. Das setzte eine Assoziationskette in Gang und der Rest ist (Literatur-)geschichte. Der Bergrücken war natürlich eben jener Mount Greylock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nix mit Bergtour und so setzten wir unseren Weg fort.&lt;br /&gt;
In der netten und hübschen Universitätsstadt North Adams erreichten wir den Mohawk Trail, der  im Norden von Mass. von der Staatsgrenze im Westen nach Osten verläuft. Kurz hinter North Adams fanden wir in einer Haarnadelkehre einen Aussichtspunkt den wir nicht links liegen lassen konnten. Praktischerweise hat man hier auch gleich noch eine Bar mit Gästezimmern hingestellt. Ich meine wo sonst macht eine Bar Sinn, wenn nicht an der gefährlichsten Stelle einer Serpentinenstrasse?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:67 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/hill.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:68 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/turn.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:69 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/inn.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier konnte ich dann auch nicht widerstehen und musste meinen ersten HDR Versuch starten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:70 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/hdr.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schreiben gibt es da wenig, da wir nur &quot;gecruised&quot; sind und ab und zu mal gehalten haben um ein paar Photos zu schießen. Wobei doch: Kai wäre fast mit seiner Kamera in ein Flüsschen gefallen, aber leider war ich zu langsam und habe das entsprechende Photo verwackelt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 12 Jun 2008 14:14:00 +0200</pubDate>
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    <title>Essen und Trinken in den USA? Geht das überhaupt?</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/71-Essen-und-Trinken-in-den-USA-Geht-das-ueberhaupt.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    Kann man in den USA gut Essen und Trinken? Natürlich kann man, aber wie so oft ist es schwierig diese Frage so pauschal zu beantworten, denn auch hier gilt: Die USA sind ein grosses Land mit einer ausgesprochen diversifizierten Kultur. So ist es kein Wunder, dass ich in den USA zum Beispiel sowohl die mieseste Plörre, als auch ein paar der besten Biere meines Lebens getrunken habe. Und das wiederhole ich als Bayer auch gerne von einem bayerischen Bierzelttisch herunter in die Menge. Was das Bier angelangt, so kann man (wie eigentlich hier auch, wenn auch nicht in dem Maß) die Produkte der grossen Industriebrauereien völlig vergessen. Budweiser, Michelob oder Miller tu ich mir nur gut gekühlt an einem heissen Sommertag an. Das ist allerdings die Nische, in die diese Biere ganz gut passen, denn sie schmecken für den deutschen Gaumen ein wenig wie &quot;saure Bierschorle&quot;.&lt;br /&gt;
Ein relativ vernünftiges Bier, das recht weit verbreitet ist, da es von einer Großbrauerei stammt ist allerdings imho &quot;&lt;a href=&quot;http://www.samueladams.com/samsite/home.html&quot;&gt;Samuel Adams Boston Lager&lt;/a&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist allerdings nur eine Seite: In den USA boomen seit einigen Jahren sogenannte &quot;micro-breweries&quot;, das heisst kleine lokale Brauereien, die sich sehr stark an englischen, französisch-belgischen oder deutschen Brauereitraditionen orientieren und oft sehr hohe Anspruche an ihr Handwerk stellen. Eine Menge dieser Brauereien halten sich übrigens an unser Reinheitsgebot und tun das auch auf Etiketten stolz kund. Und hier wird´s interessant. Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass man gut fährt, wenn man auf &quot;Ale&quot; setzt. Meist bekommt man dann kräftige dunkle rote bis braune Biere serviert, die von Farbe und Geschmack her dann irgendwo zwischen einem &quot;König-Ludwig-Dunkel&quot; und &quot;Duckstein&quot; liegen.&lt;br /&gt;
Wer´s mag, der kann sich auch an &quot;Porter&quot; wagen. Dabei handelt es sich natürlich nicht um die pappsüsse Bitumenlösung, die man in Deutschlands Osten unter diesem Namen vertreibt, sondern um kräftige, oft leicht rauchige, tiefschwarze Biere. Wer Guinness mag, wird auch damit glücklich. &lt;br /&gt;
Wer allerdings grundsätzlich eher helle Biere oder Pils bevorzugt, der könnte unter Umstanden Probleme bekommen, denn diese Biere geraten meiner Erfahrung nach tatsächlich etwas leicht und gerne auch fad in den USA.&lt;br /&gt;
Besonders an´s Herz gewachsen sind mir 2 Brauereien (wobei die eine keine micro-brewery ist), nämlich zum einen die &quot;&lt;a href=&quot;http://www.anchorbrewing.com/&quot;&gt;Anchor Brewery&lt;/a&gt;&quot; in San Francisco, deren Produkte man mit ein wenig Glück überall in den USA (und auch in Berlin) finden kann, sowie die &quot;&lt;a href=&quot;http://www.berkshirebrewingcompany.com&quot;&gt;Berkshire Brewing Company&lt;/a&gt;&quot;, an deren &lt;a href=&quot;http://www.berkshirebrewingcompany.com/products.html#steel&quot;&gt;Produkte&lt;/a&gt; man wohl nur in Neuengland herankommt und die ihre Produkte auch in bayernfreundlichen Grössen vertreibt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:49 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/berkbrew.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich sieht es beim Essen aus. Eine &quot;amerikanische Küche&quot; gibt es in dem Sinne sowieso nicht, sondern es gibt Unmengen von Regionalküchen. In Kalifornien kocht man anders als in New Orleans, in Alabama kocht man anders als in Neu England. Dazu kommen unzählige Einflüsse von Einwanderern aus aller Welt. In Chicago ist es meiner Erfahrung genauso leicht polnische Würste zu kaufen, wie in Berlin, allerdings ist in Chicago die Auswahl grösser und die Produkte oft frischer, da vor Ort hergestellt und nicht importiert. In den meisten Großstädten kann z.B. auch richtig gute asiatische Küche finden, die fast ungebremst authentisch daherkommt und nicht wie bei uns meistens für den deutschen Gaumen standardisiert. &lt;br /&gt;
Woher kommt aber dann der schlechte Ruf?&lt;br /&gt;
Zum einen hat Fast Food einen hohen Stellenwert in den USA und ist omnipräsent und die Versuchung zu einer der unzähligen Ketten zu gehen ist gross. Manche Sachen haben sich auch im Laufe der Zeit verändert und wurden assimiliert, so dass man oft nicht unbedingt das bekommt, was man als Europäer erwartet, z.B. Pizza oder &quot;Frankfurters&quot;. Zum anderen muss man natürlich die Augen aufmachen, sich als Tourist informieren und sich auch was trauen. Das ist aber in -meinetwegen- Italien nicht wirklich anders, auch da findet man die interessanten Lokale nicht unbedingt da, wo hauptsächlich nordeuropäische Touristen in Heerscharen vorbeiströmen und wirklich spannend ist auch nicht die Pizza Funghi, sondern vielleicht eher die frischen, marinierten, rohen Fische im Restaurant am Altstadthafen. &lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem ist imho das hohe Preisgefälle zwischen einem &quot;richtigen Restaurant&quot; mit Tischdecke und Bedienung und den Selbstbedienungs- und Fast-Food-Schuppen. Ich denke das ist ein Grund, warum viele Touristen (verständlicherweise) eher auf Letztere setzen und ein entsprechendes Bild mitbringen.&lt;br /&gt;
Das müsste aber gar nicht unbedingt sein, in New York zum Beispiel gibt es unzählige &quot;&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Delicatessen&quot;&gt;Delis&lt;/a&gt;&quot;, die eine tolle Alternative zu McD oder Taco Bell darstellen.&lt;br /&gt;
Ansonsten kann man natürlich wie überall Glück und Pech haben. Wir waren in Mass. in zwei höherpreisigen Restaurants und &lt;a href=&quot;http://www.redlioninn.com/&quot;&gt;das Eine&lt;/a&gt; war ein ziemlicher Flop (abgesehen von einem wirklich hervorragenden &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Clam_chowder&quot;&gt;New England Clam Chowder&lt;/a&gt;&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.rougerestaurant.com/&quot;&gt;das Andere&lt;/a&gt; bot französisch-amerikanische Küche und war ziemlich gut, aber darauf gehe ich nochmal im entsprechenden Tagesbericht ein, denn da liessen wir uns auf ein klitzekleines Abenteuer ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten ist das natürlich nur mein Eindruck, aber ich esse auch zuhause gerne und gut und bin bisher trotzdem auch in den USA bisher immer auf meine Kosten gekommen ohne meine Anspruche gleich in den Keller zu schicken. Allerdings war ich bisher ja vorwiegend in Neu England und Chicago unterwegs. Ich kann also nicht ausschliessen, dass andere Ecken tatsächlich Diaspora sind, was die Esskultur anbelangt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Jun 2008 12:03:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Reisebericht - New York und Massachusetts Teil 3</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/72-Ein-Reisebericht-New-York-und-Massachusetts-Teil-3.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:61 --&gt;&lt;img width=&quot;73&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/nacht2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Immer noch recht durcheinander von der Zeitumstellung, bin ich um 4:00Uhr aufgewacht. Da könnte man sich ärgern, aber man hat ja eine neue Digitalkamera, ein nagelneues Stativ und man ist 300m vom Hudson weg, von wo man einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Manhattan hat.  Tag 3: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein wenig Lärm gemacht beim Aufstehen, damit auch der Admin aufwacht und nix los um die &quot;blaue Stunde&quot; auszunutzen. Leider blieben meine Fähigkeiten an der Kamera etwas hinter der Gelegenheit zurück, aber was soll´s: Übung macht den Meister, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:61 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/nacht2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:51 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/nacht1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ging´s erstmal zurück in´s Hotel. Mangels einer besseren Idee sind wir einfach nochmal über den Fluß gefahren und haben ein weiteres leckeres Frühstück im Square Diner zu uns genommen. Ich habe wieder das gleiche gegessen wie tags zuvor, nur mit dem unterschied, dass ich mir statt Toast diesmal meine geliebten &quot;English Muffins&quot; geben hab lassen. An manche Sachen, erinnert man sich eben erst nach und nach wieder. &quot;English Muffins&quot; haben nix mit dem amerikanischen Süssgebäck zu tun, sondern sind salzige Brötchen, irgendwo zwischen &quot;Toasties&quot; von Golden Toast und den Sonntagsbrötchen von &quot;Knack und Back&quot; und ich liebe die sehr.&lt;br /&gt;
Pappsatt ging´s zurück zum Hotel, packen und auschecken. Nun hiess es wieder die Koffer irgendwie durch die engen U-Bahn Zugänge quetschen. Ich kann nur empfehlen, wenn man in New York mit den öffentlichen unterwegs ist, ausschließlich mit leichtem Gepäck zu reisen.&lt;br /&gt;
Und so war es auch kein Wunder, dass wir statt an der Christopher Street umzusteigen, die Faxen dicke hatten und ein Taxi anhielten, das uns auch einigermassen günstig (d.h. Taxameter war an!) zur Alamo/National-Station in der 40. Strasse brachte.&lt;br /&gt;
Eigentlich wollten wir ja ein schickes Ford Mustang Cabrio, aber das scheint in NYC nicht verfügbar zu sein, weshalb wir uns einen netten Geländewagen ausgesucht hatten (bereits in Deutschland). In den letzten Tagen waren wir allerdings in Hinblick auf die Spritpreise zusehends nervös geworden, was das dicke Auto anbelangte. So waren wir nicht allzu sehr enttäuscht, als sich herausstellte, dass man es nicht gebackem gekriegt hatte das Teil bereitzustellen. Schliesslich bot man uns ein Downgrade an und so wurde es statt des Chevy Trailblazer ein Toyota RAV4 V6.&lt;br /&gt;
Nachdem Freund Admin schon Wochen vorher angefangen hatte zu betonen, dass er keinesfalls die ungewohnte PS-starke Automatikkarre durch den Montagsverkehr von Manhattan zu steuern gedenke (wer hat da  &quot;chicken&quot; gesagt?), habe ich mich hinter das Steuer geklemmt, den linken Fuß möglichst weit vom vermeintlichen Kupplungspedal deponiert um ja nicht in Versuchung zu kommen und bin erstaunlich ruckelfrei losgefahren. Nach einigen Metern fand der TomTom auf meinem Handy dann auch einen Satelliten und los ging´s Richtung Norden. Im grossen und ganzen ist der Amerikaner an sich ein höflicher und zuvorkommender Mensch und auch Autofahrer. Zumindest als Autofahrer ist er allerdings in Teilen von New York City nicht mehr ganz so höflich und zuvorkommend.&lt;br /&gt;
Und so amüsierte sich er, der sich gar nicht erst getraut hatte zu fahren  köstlich, als ich auf Höhe der Bronx für meinen eher defensiven Fahrstil den einen oder anderen Stinkefinger kassierte. Mich als berlinerprobten Autofahrer hat das natürlich alles nur gelangweilt, wie man auf diesem äusserst vorteilhaften Bild das Kai von mir geschossen hat zweifelsfrei erkennen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:52 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/gaehn.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich kamen wir am Yankee Stadion vorbei und waren bald endlich raus aus der Stadt und im Grünen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:53 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/yankee.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:54 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/pughkeepsie.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sleepy Hollow auf dem Schild ist übrigens tatsächlich das Sleepy Hollow in dem Buch und Film spielen. Für das Pleasantville kann ich das so nicht bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von New York aus nahmen wir den Taconic Parkway, eine alte Autobahn, die dereinst Franklin D. Rososevelt anlegen liess um schneller in seinem Häuschen im Hudson Valley zu sein (munkelt man). Irgendwann wurde dann ein Interstate gebaut und das Teil verfiel allmählich. Mittlerweile wurde es in irgendeine Liste besonders malerischer Strecken aufgenommen und wird wieder ein wenig gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:56 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/taconic1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:55 --&gt;&lt;img width=&quot;399&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/taconicbridge.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:57 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/hudson.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vollständigkeit halber hier noch ein Photo von unserem Auto samt mir selbst im Hintergrund am Telefon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:59 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/auto.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich verliessen wir den Parkway bei Harlemville und nahmen kleine Landstrasen um an unser Ziel, West Stockbridge in Massachusetts zu kommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:60 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/mass1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wurde uns ein herzlicher Empfang bereitet. Und was wünscht sich der deutsche Tourist von seinen amerikanischen Bekannten als Erstes? Natürlich. Ein richtiges Barbecue im Garten und das gab es dann auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:62 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;532&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/barb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit Bier  und Fleischbergen endete dann Tag 3 der Reise, der vor allem im Zeichen der Autofahrt stand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:63 --&gt;&lt;img width=&quot;399&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/porch.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Jun 2008 14:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Reisebericht - New York und Massachusetts Teil 2</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/70-Ein-Reisebericht-New-York-und-Massachusetts-Teil-2.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Tag 2: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:45 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;73&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/schiff.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Dank Jetlag, Alkohol und wechselseitigem Geschnarche stehen wir beide recht früh senkrecht im Bett. Egal, der Zeitplan ist straff und folgerichtig nutzt man die Schlaflosigkeit aus. Außerdem, was soll´s: Summe ich nicht schon seit Wochen folgendes vor mich hin? &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=_RVXqMzGit8&quot;&gt;The Wombats&lt;/a&gt; Also raus aus den Federn und auf nach Manhattan zum Frühstücken, aber natürlich nicht ohne vorher ein paar Fotos von der Umgebung des Hotels zu schießen. Justamente tat uns ein Kreuzfahrtschiff den Gefallen durch den Morgendunst den Hudson hochzuschippern, also nix wie drauf. Die Qualität der Fotos bitte ich zu entschuldigen, da ich den Urlaub gleichzeitig nutzte um überhaupt erstmal die neue Kamera auszuprobieren und ich fürchte es ist noch ein langer Weg zu vernünftigen Fotos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/schiff.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/schiff.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=548,width=815,top=245.5,left=240,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:45 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/schiff.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach nahmen wir die &quot;Path&quot; zum Ground Zero, überquerten also wieder den Hudson River und damit die Grenze zwischen New Jersey und New York. Das ganze dauert ca. 15 min. Nichtsdestotrotz sind die Übernachtungskosten in Jersey City deutlich geringer, als in Manhattan oder selbst Brooklyn oder Queens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte man ja annehmen in der &quot;Stadt die niemals schläft&quot; kann es kein Problem sein, Sonntag morgens um 7:00Uhr ein Frühstück zu bekommen. Irrtum. Zumindest rund um den Ground Zero war es nicht möglich ein offenes Cafe aufzutreiben. Also schlenderten wir ein wenig durch die Gegend bzw. West Broadway entlang. Selbstverständlich ist der 11.9. überall präsent in NYC und erst recht hier in der Nähe des Orts der Katastrophe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/wandbild911.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/wandbild911.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=548,width=815,top=245.5,left=240,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:47 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/wandbild911.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Weile des ziellosen Herumirrens fanden wir in TriBeCa schließlich eine regelrechte Perle. Ein kleines altmodisches Diner, etwas heruntergekommen und vielleicht nicht gerade auf den ersten Blick vertrauenerweckend. Allerdings sahen wir durch die leicht milchigen Fenster, dass vor allem Eltern mit Kindern an den Tischen sassen und das schuf natürlich Vertrauen. Also nix wie rein.&lt;br /&gt;
Leider hat hier Kai die Fotos geschossen und daher kann ich nur mit einem Scan des Speisekartencovers dienen. &lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/square.gif&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/square.gif&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=327,top=212,left=484,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:46 --&gt;&lt;img width=&quot;312&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/square.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Speisekarte selbst  ist, typisch für solche Lokalitäten 10 eng beschriebene Seiten stark, und allein die Frühstücksauswahl überfordert den durchschnittlichen Europäer völlig. &lt;br /&gt;
Schließlich entschieden wir uns für ein klassisches britisch-amerikanisches Frühstück mit Würstchen, Eiern, Speck und pipapo.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/breakfast.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/breakfast.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1218,width=815,top=-89.5,left=240,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:37 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;1203&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/breakfast.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frisch gestärkt machten wir uns ans Tagwerk. Zunächst spazierten wir noch ein wenig durch die Gegend und lobten beim Anblick des AT&amp;T Gebäudes auf dem nächsten Bild den Herrn, dass wir bei der deutschen Konkurrenz angestellt sind, denn bei dem amerikanischen Telekommunikationsunternehmen scheint man Fenster für überflüssigen Schnickschnack zu halten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/att.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/att.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=415,top=212,left=440,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:36 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/att.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/att2.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/att2.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=548,width=815,top=245.5,left=240,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:35 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/att2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei ging´s am Woolworth Building und wer wissen will, warum die US-Immobilienkrise auch bei uns einschlägt, dem kann auch geholfen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/woolworth.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/woolworth.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=415,top=212,left=440,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:48 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/woolworth.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/helaba.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/helaba.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=548,width=815,top=245.5,left=240,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:42 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/helaba.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich nahmen wir die U-Bahn zum Times Square, denn von da hatten wir eine &quot;hop on, hop off&quot;-Bustour gebucht. Das ganze funktioniert genau wie in Berlin: Man fährt auf dem Oberdeck eines offenen Doppeldeckerbusses auf festgelegten Routen durch die Stadt, hört sich die mehr oder weniger unterhaltsamen Erklärungen des &quot;Guides&quot; an und hat die Möglichkeit an bestimmten Punkten ab- und wieder aufzuspringen. Insgesamt war das Ganze eine recht gute Idee, denn man erhält so zumindest einen tollen Eindruck, wie extrem unterschiedlich die verschiedenen Viertel in Manhattan so sind. Vom protzigen Finanzviertel, bis zum beinahe kleinstädtischen Greenwich Village: Alle paar Minuten ändern sich Architektur, Flair und Leute und ich muss sagen: Das ist toll und macht Eindruck. &lt;br /&gt;
Ein paar Fotos habe ich dann auch und zwar z.B. vom sogenannten &quot;flatiron building&quot;, das dem ganzen &quot;district&quot; seinen Namen gibt. Oder von dem Sitz der Zollbehörde, die in irgendeinem Batman-Film als Rathaus herhalten musste, weil sie so nach &quot;Gotham&quot; aussieht. (&quot;Hony soit qui mal y pense!&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/flatiron.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/flatiron.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=548,width=815,top=245.5,left=240,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:41 --&gt;&lt;img width=&quot;800&quot; height=&quot;533&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/flatiron.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesprungen sind wir dann in der Lower East Side, denn dort lag ein Ziel, das ich mir schon lange vorgenommen hatte. Auf dem Weg dorthin ging es  dann durch ein Viertel, das hauptsächlich von asiatischen Einwanderern bewohnt wird (Nein, nicht Chinatown, das ist woanders und da wohnen laut unserem Guide auch gar nicht mehr so viele Chinesen, denn auch die haben in der 3. oder 4. Generation den Weg in die Vororte gefunden). Daran, dass hier früher mal eher Juden und Italiener das Sagen hatten, daran erinnert z.B. diese ehemalige Synagoge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/cinsyn.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/cinsyn.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=415,top=212,left=440,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:39 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/cinsyn.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentliche Ziel war aber die East Houston Street (Vorsicht! Fallstrick! Im Gegensatz zur Stadt in Texas, spricht man die Strasse in New York wie &quot;Hausten&quot;. Warum konnte mir keiner erklären, aber meiner Erklärung (&quot;Um Touristen zu ärgern!), wollte irgendwie auch keiner zustimmen. &lt;br /&gt;
Das Ziel war jedenfalls &lt;a href=&quot;http://www.katzdeli.com/&quot; title=&quot;Katz´s Delicatessen&quot;&gt;Katz´s Delicatessen&lt;/a&gt;, wo es angeblich ein paar der besten Sandwiches der Welt gibt. Besonders berühmt ist der Laden für das Pastrami Sandwich und natürlich für die berühmte Szene aus &quot;When Harry met Sally&quot;, die hier gedreht wurde. Leider hat sich der Boardadmin strikt geweigert, die Szene nachzuspielen, dabei hatte ich extra die Videokamera dabei und bereits im Anschlage. Ich bin fest überzeugt, dass er zu einer Darbietung fähig gewesen wäre, die Meg Ryan vor Neid erblassen hätte lassen. Mal abgesehen davon, dass ein männlicher Orgasmus ja auch einfacher nachzuspielen ist: &quot;Aaaargh! Uff! *schnarch*&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ließen wir es dabei ein Sandwich zu essen und genossen den legendär kauzig-unwirschen Umgangston der Bediensteten.&lt;br /&gt;
Für alle, die sich immer schon fragen, was dieses Pastrami sein soll, kurz folgende Erklärung: Pastrami ist gepökeltes, gewürzgebeizte und anschließend geräuchertes Rindfleisch, meist Brustfleisch. Das Wort kommt aus dem yiddischen und ist wohl von osteuropäischen Juden in die USA mitgebracht worden, wo es einer der beliebtesten Beläge für Sandwiches ist.&lt;br /&gt;
Wird das Fleisch nach dem Pökeln und Beizen nicht geräuchert, nennt man es übrigens in den USA &quot;Corned Beef&quot;. Das nur zur Erläuterung, weil man hierzulande unter dem Begriff Dosenfleisch versteht, was zu interkulturellen Verwirrungen führen kann.&lt;br /&gt;
Auf diesem Foto sind neben des Admins sexy Ellenbogen zwei Katz´s-Pastrami-Sandwiches (Normalgrösse) nebst hausgemachten &quot;Pickles&quot; zu sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/katzs.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/katzs.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=415,top=212,left=440,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:43 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/katzs.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Einer der Slogans der Firma ist bereits seit dem WWII &quot;Send a salami to your boy in the army&quot; und tatsächlich kann man Katz´s (gegen Cash) beauftragen eine Salami an jede beliebige Feldpostnummer zu  schicken. Böse Zungen behaupten, von solchen Zuwendungen weniger begeisterte amerikanische Artilleristen hätten bei Munitionsmangel auch gerne mal die koschere Hartwurst geladen und damit wesentlich zum beschleunigten Untergang des tausendjährigen Reichs beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem fulminanten Mahl und dem Erwerb von 2 T-Shirts, sind wir dann wieder auf den Bus gehopst und haben die Tour vollendet und sind dann in der Nähe des Port Authority Bus Terminal ausgestiegen um den &lt;a href=&quot;http://www.bhphotovideo.com/&quot; title=&quot;B&amp;H Superstore&quot;&gt;B&amp;H Superstore&lt;/a&gt; aufzusuchen. B&amp;H ist einer der bekanntesten und größten Photoläden in den USA. Auf der Fläche eines größeren Media Markts bekommt man nahezu alles, was mit Film und Foto zu tun hat. Für mich gab´s ein dank Dollarkurs unschlagbar günstiges Manfretto-Stativ und endlich einen Pol-Filter für mein neues Schätzchen. Der Laden selber ist offenbar fest in jüdischer Hand, denn deutlich mehr als die Hälfte der Belegschaft trug Kippah und Pejes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von B&amp;H ging es dann zu Fuß einmal quer durch Hell´s Kitchen zum Hudson River, wo uns eine Dampferfahrt mit der Circle Line erwartete. Einmal die ganze Skyline entlang zur Freiheitsstatue und zurück, was irgendwie ein mäßiger Spass war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/ladyl.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/ladyl.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=415,top=212,left=440,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:44 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;600&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/ladyl.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach war ich alter Sack einigermaßen bedient, während Kai der junge Hüpfer plötzlich damit rumkam, er wolle nun auch noch die Uptown Tour mit dem Bus machen, was ich dankend ablehnte. Da er alleine auch nicht wollte (das sollte sich noch ändern im Lauf der Woche), beschlossen wir zurück zum Hotel zu fahren und dann dort in der &quot;mall&quot; unsere Familienmitbringsel, sowie diverse Klamotten für uns selbst zu besorgen. Dumm nur, dass ausgerechnet diese &quot;mall&quot; sonntags um 20:00 Uhr schließt, so dass es Essig war mit der shopperei. Also noch schnell einen Hot Dog bei &quot;&lt;a href=&quot;http://www.nathansfamous.com/nathans/&quot; title=&quot;Nathan´s&quot;&gt;Nathan´s&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
und dann ging´s für mich zurück in´s Hotel, während Freund Kai sich aufmachte nochmal die Stadt unsicher zu machen. Was er so getrieben hat, weiß ich nicht, ich bin jedenfalls früh in´s Bett gefallen und sanft entschlummert und das war´s mit Tag 2. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Jun 2008 11:33:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Reisebericht - New York und Massachusetts Teil 1</title>
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            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/anzeige.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/anzeige.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=548,width=815,top=245.5,left=240,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:34 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;73&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/anzeige.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Irgendwann in diesem Frühjahr saßen der Boardadmin, Kai, von ask1.org und ich in unserem schönen Büro bei der Großkundentochter des größten deutschen Telekommunikationsunternehmens und unterhielten uns über den Dollarkurs und Flugpreise.&lt;br /&gt;
Einig waren wir bereits, dass beides im Moment dem geneigten europäischen Fernreisenden entgegenkommt und so brach sich plötzlich die Idee Bahn, man könnte doch einfach mal für eine Woche in die USA fliegen, ohne Familie und ohne Reue. Wie das mit albernen Ideen manchmal so ist, spricht man sie beiläufig und halb im Scherz aus und dann wirken sie plötzlich nach und nach ein oder zwei Nächten sagt man: Zur Hölle damit, warum eigentlich nicht?&lt;br /&gt;
Also fingen wir an ein wenig zu recherchieren und tatsächlich schien es möglich für ca. 300 nach NYC oder Boston zu fliegen. &lt;br /&gt;
Blieb also noch die Frage der Unterkunft. Also flugs eine nette Mail an die lieben Bekannten in Massachusetts geschrieben und beiläufig erwähnt dass man eventuell, ganz vielleicht in die USA käme, aber natürlich noch keine Ahnung habe, wohin es denn genau ginge. Das hat selbstverständlich zwingend zur Folge, dass einem mit der Antwort eine Einladung zugestellt wird, für unbegrenzte Zeit und wannauchimmer, bei eben diesen Bekannten unterzuschlüpfen. &lt;br /&gt;
Da man ja nun mittlerweile ein wenig Erfahrung mit den Angelsachsen dies- und jenseits des Atlantiks hat, bucht man an der Stelle noch nicht verbindlich, sondern antwortet erst mal, dass das natürlich gar nicht in Frage kommt, weil man auf keinem Fall jemandem auf den Senkel gehen will, worauf man nochmal mit Nachdruck aufgefordert wird zu kommen und gemeinsam Spaß zu haben.&lt;br /&gt;
In manchen Quellen ist die Rede davon, dass erst die dritte Wiederholung der Einladung dann wirklich gilt, aber da man die Leute kennt und man sich nicht das erste Mal gegenseitig besucht und auch der Boardadmin, den man mitzubringen gedenkt gemeinhin nur mäßig schmutzt, lässt man es dabei bewenden und bucht den Flug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle der Reiseplanung, ist es von unschätzbarem Vorteil, wenn man einen Boardadmin an seiner Seite hat. Nicht genug, dass er ganz offensichtlich an jedem Reise-Bonusprogramm der Welt teilnimmt und bei jeder größeren Hotelkette und Autovermietung irgendeinen Platin-Premium-Brilliant-Status hat (meist durch irgendeine dubiose Übertragung von Happy Digits Punkten per Softwarelücke z.B. auf die Hilton Card oder so) , hat er auch noch den 11. Dan im googeln.&lt;br /&gt;
Innerhalb von einem Tag, kennt er jedes Hotel in NYC und Umgebung inklusive aller wesentlichen Informationen, wie Höhe des &quot;bedbug&quot;-Aufkommens und Preise für &quot;Hostessen&quot; in der Nachbarschaft (meist reziprok proportional, die beiden Faktoren, btw.) oder Entfernung zum nächsten Steakhouse.&lt;br /&gt;
So ist es kein Wunder, dass auch die nötigen Hotels schnell gefunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mussten noch die jeweiligen Familien überzeugt werden, bei Kai ging das dank Bestechung einigermaßen zügig, bei mir allerdings noch schneller (Originalzitat Lebensgefährtin: &quot;Hm, hört sich gut an. Mach das doch. Wie lange bist du weg? Eine Woche? Nur? Na gut. Wann geht´s los? Och, erst in einem Monat? Schei... Naja, Hauptsache du bist dann weg und ich habe meine Ruhe... äh ich wollte natürlich sagen, dass ich dich ganz sicher vermissen werde und nun verschwinde, ich habe zu tun, ich muss noch  meinen Kaktus giessen!&quot;)&lt;br /&gt;
Und so war die Planungsphase eigentlich so rasch abgeschlossen, wie die Entscheidung spontan getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eckdaten waren: Flug nach NYC - 2 Übernachtungen im Hotel (Keine bedbugs, &quot;Hostessen&quot; unerschwinglich) - Mietwagenübernahme - Fahrt nach West Stockbridge/Mass. - Rumkucken - Weiterfahrt zu den Niagara Fällen inkl. einer Übernachtung (wieder keine &quot;bedbugs&quot;, &quot;Hostessen wieder viel zu teuer) der Angelsachse spricht das übrigens &quot;Nei-ägra-Falls&quot;, als Eselsbrücke bietet sich ein gewisses Männermedikament an, womit ich jetzt locker eine zotige Brücke zu den &quot;Hostessen&quot; schlagen könnte, was ich aber nicht mache.) - Rückfahrt nach West Stockbridge - Shoppen und Rumkucken - Fahrt nach NYC - Mietwagen abgeben - Rückflug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/anzeige.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/anzeige.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=548,width=815,top=245.5,left=240,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:34 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;73&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/anzeige.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Tag 1: Flug nach NYC&lt;br /&gt;
Und so kam es, dass wir uns am Samstag um 8:30Uhr morgens in Berlin Tegel einfanden um loszumachen. Erfreulicherweise, war der Flug mit Delta Airlines pünktlich und so ging es Punkt 11:25Uhr los.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne was zur Qualität von Essen und Unterhaltung an Bord schreiben, aber da mein letzter Flug in die USA mit Air India war (mit Alufolie reparierte Kabinenbeleuchtung; schlechtes, fades indisches Essen; 9h Bollywoodfilme im Boardkino) bin ich womöglich nicht ganz objektiv. Nur so viel: Das Essen war o.k., die Filme einigermassen aktuell und die Beinfreiheit ausreichend auch für meine 1,96m. Leider war nix mit Schlafen, weil das Kleinkind ein paar Reihen hinter mir immer pünktlich dann lautstark seinen Unmut kundtat, wenn ich gerade eingenickt war.&lt;br /&gt;
Den grünen Einreisewisch habe ich diesmal sogar schon beim zweiten Mail richtig ausgefüllt, worauf ich sehr stolz bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Landung gings dann erstmal zum Einreiseschalter, das ist ein wenig lästiges Schlangestehen, dafür hat aber der &quot;Officer&quot; gleich meinen Tag gemacht, indem er mir gleich mal eine Kostprobe amerikanischer Freundlichkeit in Form von Small Talk angedeihen liess. Für alle die interessiert wie die Prozedur abläuft: Man gibt ( wie fast überall in der Welt) den Pass ab, dann muss man beide Zeigefinger auf einen Scanner legen und nett in eine webcam lächeln. Anschliessen wird der Pass gestempelt und das grüne Visum reingetackert. Irgendwelche komischen Fragen, wie man das manchmal liest (ausser ob man privat oder geschäftlich unterwegs ist und &quot;How are you doin´?), musste ich bisher noch nie beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach geht´s zum Koffer holen. Da die Einreiseschlange recht lang war und gerne zuerst die Transitreisenden mit kurzfristigen Anschlussflügen verarztet werden, war unser Gepäckband bereits wieder anderweitig in Benutzung und die Koffer standen bereits irgendwo daneben zur Abholung bereit.&lt;br /&gt;
Das sich der Zoll nicht für uns interessierte, waren wir in 5 min draussen und konnten den Abfahrtspunkt unseres Hotelshuttles suchen.&lt;br /&gt;
Dummerweise war da bei der Buchung irgend etwas schief gegangen und das Online-Reisebüro hatte uns einen &quot;Voucher&quot; für ein Shuttle ausgestellt, das nur nach Manhattan fährt, während unser Hotel in Jersey City war. &lt;br /&gt;
Also kurz mit den Zähnen geknirscht und ab in die U-Bahn. An sich war das auch kein Problem, abgesehen davon, dass man selbst mit einem kleinen Koffer schon Schwierigkeiten hat, durch die U-Bahn-Absperrungen zu kommen. Egal, Metro-Card besorgt und ab zum &quot;Ground Zero&quot;, von wo die &quot;Path&quot;-Bahn nach Jersey fährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir, angekommen in Jersey City, nicht recht wussten, wo das Hotel war, schappten wir uns ein Taxi und zahlten Lehrgeld: Taxameter nicht an, 10 min Fahrt, 8$. Später fanden wir heraus, dass das Hotel auf dem direkten Weg auch zu Fuß in 10 min erreichbar gewesen wäre, aber das gehört irgendwie auch dazu. Bei den neueren Taxen in New York geht das übrigens gar nicht mehr so leicht, denn die haben auf dem Rücksitz ein TFT-Display mit angeschlossenem Navi, so dass man sieht wohin die Reise geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es mittlerweile auch nach Ortszeit bereits später Nachmittag war, beschlossen wir die nahe gelegene &quot;Newport mall&quot; aufzusuchen, um einen Happen zu essen. Nach einer Runde um den &quot;food court&quot; der &quot;mall&quot; entschieden wir uns für doch für ein richtiges Restaurant und zwar &quot;The Gulf Coast Barbecue and Grill&quot;. &lt;br /&gt;
Insgesamt war das im nachhinein eher eine Fehlentscheidung: Die &quot;Buffalo Wings&quot; waren mir persönlich zu versalzen und die Rinderbrust (=beef brisket) aus dem barbecue smoker war sehr fett und sah aus und schmeckte wie ein billiges Gulasch.&lt;br /&gt;
Das Bier war ganz o.k., leider habe ich vergessen wie es hieß.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/brisket.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/serendipity/uploads/usa/brisket.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=548,width=815,top=245.5,left=240,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:38 --&gt;&lt;img width=&quot;110&quot; height=&quot;73&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/usa/brisket.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Essen und ein paar Bierchen, beschlossen wir den Tag einfach mit eine paar Anti-Jetlag-Bieren an der Hotelbar ausklingen zu lassen.&lt;br /&gt;
Leider war der Barkeeper ein wenig mitteilungsbedürftig, was ja an sich nicht schlecht ist, denn wozu reist man denn, wenn nicht um sich mit Leuten aus dem Zielland zu unterhalten. Leider beschränkte sich die Konversation darauf, dass er seine Lieblingsszenen aus &quot;Cops&quot; nacherzählte, während parallel &quot;Cops&quot; im Fernseher hinter der Bar lief.&lt;br /&gt;
Allerdings war auch hier das Bier ziemlich lecker, aber leider habe ich auch hier den Namen vergessen. Da vermutlich die zweimalige Erwähnung von &quot;Bier&quot; und Vokabeln wie &quot;gut&quot; und &quot;lecker&quot; im Zusammenhang mit einer USA-Reise bei einigen schon heftige Skepsisreaktionen hervorrufen, werde ich das einfach mal hinten anstellen und einen generellen Exkurs zum Thema &quot;Essen und Trinken&quot; in den USA hinten anstellen.&lt;br /&gt;
Von hier ging es direktemang in´s Bett um Kraft für den &quot;Big Apple&quot; am nächten Tag zu schöpfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Ich hoffe das reicht auch Norma für´s Erste. Fortsetzung folgt. Korrektur gelesen habe ich nicht, das mache ich nach und nach, sprich: ich werde ab und zu mal noch rumeditieren und formales ohne Kennzeichnung ändern. Sollte ich inhaltlich noch was ändern, mach ich es kenntlich. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 05 Jun 2008 10:57:00 +0200</pubDate>
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    <title>Eine feine Sauce Bernaise leicht gemacht!</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/66-Eine-feine-Sauce-Bernaise-leicht-gemacht!.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeSouschef)</author>
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    Es gibt so Rezepte, die werden in Familien zu besonderen Gelegenheiten oder Festen für den engsten Kreis gekocht. Weihnachten, Ostern, Geburtstage - alles schmeckt irgendwann nach diesem einen, besonderen Gericht und noch wichtiger: Das Gericht versetzt einen, egal wann und wo man es kocht, sofort wieder in diesen Zustand der geborgenen Gemütlichkeit zurück. In meinem Falle handelt es sich bei diesem Geschmack um die Version einer Sauce Bernaise nach Art meiner Mutter. Die Sauce hat ein sehr feines Kerbelaroma eine eine Weißwein-Note mit Essigkomponente. Sie passt absolut hervorragend zu einem guten Filetsteak, dazu beispielsweise leicht angebratenen grünem Spargel und ein paar Rosmarinkartoffeln. &lt;br /&gt;
Diese Version der Zubereitung ist eine vereinfachte, aber mit etwas Übung wunderbar praktikable Variante, die einem ein Wasserbad erspart. Aber Vorsicht: Die fertige Soße muss innerhalb von maximal 10 Minuten serviert werden. Nach ca. einer Stunde verliert die Soße ihre flüssige Konsistenz und verwandelt sich schmetterlingsgleich in einen luftig, cremigen Dip, der auch die perfekte Soße für ein Steak Sandwich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 4 Personen&lt;br /&gt;
Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Sud:&lt;br /&gt;
2 mitelgroße Schallotten&lt;br /&gt;
5 Teelöffel Kerbel&lt;br /&gt;
4 Teelöffel Estragon&lt;br /&gt;
1 Teelöffel Salz&lt;br /&gt;
100 ml trockener Weißwein&lt;br /&gt;
35 ml  Weißweinessig&lt;br /&gt;
ca. ein halbes Dutzend ganze, schwarze Pfefferkörner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin:&lt;br /&gt;
4 Eigelb&lt;br /&gt;
1 Paket Butter (250 g)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nötiges Equipment:&lt;br /&gt;
Quirl/Handrührer&lt;br /&gt;
feinmaschiges Sieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst beginnt man mit dem Sud. Dafür schneidet man die Schallotten in möglichst kleine Stückchen. Die gehackten Schallotten mit den anderen Zutaten für den Sud in einen Topf mit kleinem Durchmesser geben. Den Sud stark erhitzen und herunterkochen lassen, bis nur noch ca. 5 Esslöffel Sud übrig sind. In der Regel dauert das ungefähr sieben Minuten, wenn man den Topf auf eine kalte Herdplatte stellt und diese dann auf höchste Stufe stellt. (Induktionsherde ausgenommen. Gott weiß wie das da funktioniert. Probierts aus!) Zwischendurch ab und zu umrühren und ein Anbrennen vermeiden! Wenn der Sud zu köcheln beginnt, die vier Eigelb in einer nicht zu kleinen Schale (in die später noch mehr reinpassen muss) auf höchster Stufe mehrere Minuten lang cremig schlagen. Nebenbei das Paket Butter schmelzen. Das geht wahlweise in der Mikrowelle oder auf dem Herd. Die geschmolzene Butter in ein Gefäß füllen, aus dem man sie in einem möglichst feinen Strahl später wieder &quot;ausschenken&quot; kann. Manche Messbecher haben praktischerweise gleich eine solche Öffnung zum Gießen integriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Sud auf etwa 5 Esslöffel Flüssigkeit heruntergekocht ist, durch ein feines Sieb filtern. Erneut die Eigelbe auf höchster Stufe für mindestens 30 Sekunden cremig schlagen. Dann in kleinen Portionen !!!beim Schlagen!! den gefilterten Sud in das Eigelb geben. Dabei unbedingt auf höchster Stufe das Eigelb weiter verquirlen, bis der gesamte Sud drin ist. Anschließend für mindestens eine weitere Minute schlagen. Es ist wichtig, hier wirklich so lange zu verquirlen, weil der heiße Sud ansonsten das Eigelb gerinnen lässt. Anschließend mit viel Geduld in einem feinen, am Besten haardünnen Strahl die geschmolzene Butter !!!beim Schlagen!!! hinzugeben. Bei 250 g Butter für vier Personen kann das schonmal drei Minuten dauern, die fertige Sauce wird es einem aber tausendfach danken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß mit dem Rezept, wünscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LeSouschef  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 07 Nov 2007 16:45:38 +0100</pubDate>
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    <title>&quot;The Bird&quot; oder: Von Alaska-Fischkuttern, Wechselstrom und gefährlichen Flügeln</title>
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            <category>Restaurants &amp; Kneipen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Vor einigen Monaten gab mir mein &lt;a href=&quot;http://www.provinzblogger.de/2007/08/17/pastramiwelt/trackback/&quot; &gt;Lieblingskollege Kai&lt;/a&gt; den Tipp, dass am Prenzlauer Berg in Berlin ein neues Restaurant aufgemacht hat, das sich auf Burger und Steaks spezialisiert hat und dessen Homepage einen sehr interessanten Eindruck macht. Und da wir -zumindest solange es um gegrillte Tiere geht- fast immer einig sind habe ich beschlossen, das mal live anzutesten. Der erste Eindruck täuscht ja gerne mal und daher habe ich damals beschlossen mit einem Kommentar zu warten, bis ich einen zweiten Eindruck und den habe ich mir letzten Freitag geholt.&lt;br /&gt;
Das &quot;The Bird&quot; befindet sich im Bezirk Prenzlauer Berg, Am Falkplatz 5. Von der S+U-Bahnstation Schönhauser Allee ist es in 5-10 min zu Fuß zu erreichen. Beim ersten mal war ich mit dem Auto da, allerdings fand da gerade irgendeine grössere Veranstaltung in der benachbarten Max-Schmeling-Halle statt, so dass die Parkplatzsuche äußerst schwierig war. Am Freitag waren allerdings sogar direkt gegenüber des Lokals einige Parkplätze frei.&lt;br /&gt;
Das Restaurant selbst ist von außen relativ unauffällig. Auch die Einrichtung ist sehr schlicht gehalten. Die Backstein-Wände liegen offen, die Möbel sind einfach und aus hellem Holz. Insgesamt wirkt das der ganze Gastraum einfach, aber gemütlich.&lt;br /&gt;
Die beiden Male, die ich bisher da war, hatte ich einen Tisch, der relativ nahe an der großen, beide male geöffneten Fensterfront lag. An lauen Abenden darf man da weder zugluft- noch kälteempfindlich sein. Sitzt man wie wir diesmal in der Nähe der Boxen, so muss man sich womöglich erst an die Lautstärke gewöhnen.&lt;br /&gt;
Damit ist aber auch schon alles gesagt, was ich an &quot;Negativem&quot; über &quot;The Bird&quot; sagen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtsleute Gregg Lockwood und Jonathan Cook haben hier nämlich in der Tat ein &quot;amerikanisches&quot; Kleinod mitten in Berlin geschaffen. &quot;Amerikanisch&quot; heisst ja hierzulande leider in der Regel, dass man in einem eher schlecht als recht nachgemachten Diner im 50er Jahre Stil sitzt und die gleichen Burger mit Fertigpatties  isst, die der türkische Imbiss in Kreuzberg auch verkauft.  Eventgastronomie heisst das neudeutsch, glaube ich. Dass das hier irgendwie amerikanisch ist (und zwar gottlob ganz eventfrei), das merkt man hingegen nicht nur an der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/international/0,1518,407764,00.html&quot; &gt;Zugluft&lt;/a&gt;, sondern vor allem auch am Service: Kaum sitzt man, kommt ein freundlicher Servicemitarbeiter und bringt die Karte. Bis wir die Getränke am Tisch hatten, kamen soweit ich mich erinnere 3 Leute vorbei und erkundigten sich, ob wir schon bestellt hätten. Ein Tisch mit Leuten ohne (zumindest) Getränke, scheint hier ein unerhörter Zustand zu sein, den alle gemeinschaftlich zu beseitigen versuchen. Das finde ich weder aufdringlich noch übertrieben, sondern höchst aufmerksam.&lt;br /&gt;
Kommt es zur Essensbestellung, so bekommt man ohne weiteres eine detaillierte Beratung.&lt;br /&gt;
Auf der Karte finden sich die Burger und ein paar Salate, sowie die Desserts. Bei den Steaks gibt es Tagesangebote, die erfragt werden können/müssen. &lt;br /&gt;
Auch der Preis ist hier ein Tagespreis, der pro 100g genannt wird und der je nach Herkunft und Qualität des bestellten Steaks variieren kann. Da ausschließlich hochwertige und handverlesene Fleischsorten verarbeitet werden, werden die Steaks nur mit Mindestgrößen angeboten. Diese lagen die beiden Male, die ich da war bei 350 bzw. 400gr, wobei der Tagespreis zwischen 6 und 8 variierte. Dies bedeutet, dass man, entscheidet man sich für ein Steak, kaum unter 20 bleibt. Das ist ein stolzer Preis, aber ein Preis, den zu zahlen ich bisher in Anbetracht von Qualität und Größe der Steaks nicht bereut habe.&lt;br /&gt;
Wer es gern billiger hat, der ist mit den Burgern gut bedient: Die liegen zwischen 9 und 13  und dürften die leckersten Burger sein, die ich jemals gegessen habe. Das Hackfleisch wird mehrmals am Tag frisch durch den Wolf gedreht und nicht fertig gekauft oder gar tiefgekühlt eingelagert. Die Accessoires (Gurke, Tomate, etc.) werden nicht von vorne herein drauf gelegt, sondern zum selber basteln daneben drapiert, was vor allem Salat und Tomatenhasser wie mich erfreut.&lt;br /&gt;
Die Pommes (die auch zum Steak gereicht werden) werden aus frischen Kartoffeln geschnitten und sind von Geschmack und Konsistenz nach meinem dafürhalten genau so, wie Pommes sein sollten: Knusprig und der Geschmack der Kartoffel verliert sich nicht im Geschmack des Frittierfetts. &lt;br /&gt;
Natürlich gibt es die Burger in zig Variationen und bisher war einer leckerer als der andere.&lt;br /&gt;
Vorsicht ist vielleicht für manche empfindlichere Zeitgenossen beim Ol&#039;Blacky geboten: Der ist außen in der Gewürzkruste schwarz gebraten und dafür innen roh und insgesamt ein wahres Gedicht. &lt;br /&gt;
Vorsicht ist allerdings definitv bei den Buffalo Wings geboten. Die gibt es in 3 Geschmacksrichtungen: mild, mittel und Napalm. Nachdem ich beim ersten mal die &quot;milden&quot; probiert hatte, konnte ich mir nicht vorstellen, dass da nicht eine Verwechslung vorlag und man mir &quot;Napalm&quot; gebracht hatte. Daher beschloss ich dieses mal &quot;Napalm&quot; zu probieren. Was soll ich sagen? Es lag keine Verwechslung vor. Nun bin ich ja einiges gewohnt durch eifrige Selbstversuche quer durchs Sortiment von Deutschlands bestem &lt;a href=&quot;http://www.pepperworld.com&quot; &gt;Chilihead-Ausstatter&lt;/a&gt;, aber das, worin diese Büffelflügel getränkt waren, dürfte auch dort am obersten Ende der Skala liegen. Meine Tischgenossen stiegen nach dem ersten Versuch aus, ich habe unter Aufbietung aller fakirhaften Selbstbeherrschung 4 oder 5 Flügelchen gegessen, aber wahrscheinlich auch nur, weil mir diese oder jene Neurose nicht erlaubt, einer solchen Gelegenheit zum simultanen Schwanzvergleich mit 4 anderen Jungs auszuweichen. (Trotzdem seid ihr alle Sissys!!!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal. Alles in allem ist das &quot;The Bird&quot; eine sehr runde Sache: Der Service stimmt, das Essen macht glücklich und die Preise sind nicht billig, aber auch nicht überzogen und vor ist das Gebotene im wortwörtlichsten Sinne &quot;preiswert&quot;. &lt;br /&gt;
Laut Karte kann man übrigens auf Vorbestellung auch jedes andere amerikanische oder Cajun-Gericht bekommen. Das werde ich früher oder später mal testen, dann gibt es ein Update.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nun noch wissen will, was es mit Alaska oder Wechselstrom auf sich hat, der sollte sich einfach die Homepage von &quot;The Bird&quot; ansehen, die auch sonst sehr humorig gestaltet ist: &lt;a href=&quot;http://thebirdinberlin.com/&quot; &gt;http://thebirdinberlin.com/&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 19 Aug 2007 10:57:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>&quot;Steak and Cheese Sandwich&quot; oder Es muss nicht immer Hamburger sein</title>
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            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Ein feines Thema zu dem man hervorragend Glaubenskriege führen könnte, wie man dem einschlägigen &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Cheesesteak&quot; &gt;Wikipedia-Eintrag&lt;/a&gt; entnehmen kann.&lt;br /&gt;
Ich streite mich heute ausnahmsweise mal nicht, sondern mach´s wie es mir passt und esse lieber. 1 Hüft- oder Rib- oder Filetsteak ca. 300 gr&lt;br /&gt;
3-4 Hot-Dog Rolls&lt;br /&gt;
1/2 grüne Paprikaschote&lt;br /&gt;
1/2 rote Paprikaschote&lt;br /&gt;
1 kleine Zwiebel&lt;br /&gt;
Jalapenoscheiben nach Geschmack&lt;br /&gt;
Ein paar Scheiben Provolone Käse&lt;br /&gt;
Salz, Pfeffer, Worcestersoße Sauce&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Steak mit kaltem Wasser abbrausen und abtrocknen. Mit einem scharfen Messer in möglichst dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel in Ringe schneiden, die Paprikaschoten in kleine Würfel.&lt;br /&gt;
Die Zwiebeln in einer schweren und heißen Pfanne mit etwas Fett anbraten. Nacheinander das Fleisch und die Paprika zugeben. Unter rühren braten bis das Fleisch gerade durch ist. Das geht sehr zügig, also gut aufpassen, denn an der Bahnstrecke von Carpaccio nach Schuhsohlingen kommt gleich hinter Durch Zäh (haha, ein Kalauer. Das ist vermutlich der Unterzucker, weil ich noch nichts gegessen habe, damit ich heute Abend in meinem neuen Lieblingsrestaurant zulangen kann, [dazu später mehr]).&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich die Hot-Dog Brötchen der länge nach einschneiden (aber nicht durchschneiden, so dass ein &quot;Scharnier&quot; zum aufklappen bleibt) und im Backofengrill toasten. &lt;br /&gt;
Das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Worcestersoße abschmecken und auf die Brötchen geben, den Käse drauflegen und im o.g. Backofen schmelzen.&lt;br /&gt;
Jalapenos drauflegen.  Zuklappen. Essen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Aug 2007 12:25:13 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Linsensalat &quot;Einfacher Mann&quot;</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/62-Linsensalat-Einfacher-Mann.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Man hat an anderer Stelle den Wunsch an mich herangetragen, mal ein Rezept für Salat hier reinzustellen.&lt;br /&gt;
Das Problem hierbei ist, dass ich keinerlei Blattsalat esse. Ich habe keine Ahnung wieso, aber mein Mund weigert sich nach dem ersten Bissen Kopf-, Eisberg oder Feld- bzw. Vogerlsalat weiterzukauen, als ob ihn spontan die Maul- und Klauenseuche befallen hätte, weshalb ich auch keine Ahnung habe wie das Flagschiff der grössten Burgerkette schmeckt, da ist ja Salat drauf. Alle Selbstversuche in diese Richtung sind bisher fehlgeschlagen. Das einzige grüne Blattzeug, das ich esse und das auch noch mit Leidenschaft, ist Rucola. Wenn man da dann noch hinzunimmt, dass ich eine natürliche Abneigung gegen Tomaten (ausser frische italienische Flaschentomaten, entkernt und gewürfelt, aber das Thema hatten wir ja schon) habe, dann wird es eher eng mit Salat.&lt;br /&gt;
Meine Kindheit und Jugend habe ich folgerichtig in einem Gurken- Kartoffel und Krautsalatuniversum verbracht, während man sich rundherum an Salade Nicoise und ähnlichem delektierte.&lt;br /&gt;
Anders wurde das, als mir eine besonders liebe Kollegin seinerzeit nahebrachte, dass man Salate auch wunderbar aus Körnerzeug machen kann. Für den Salat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
250g Le-Puy (manchmal auch Du-Puy-) Linsen (bekommt man oft im Reformhaus oder Bioladen)&lt;br /&gt;
50 g Walnüsse&lt;br /&gt;
1-2 Möhren geraspelt (wer hat dummerweise immer noch keine Moulinette?)&lt;br /&gt;
1 Bund Frühlingszwiebeln, gehackt&lt;br /&gt;
1 Knoblauchzehe gehackt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Vinaigrette: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1TL Salz&lt;br /&gt;
2 Tl Rotwein- oder Balsamessig&lt;br /&gt;
3-4 Esslöffel Walnußöl (passt auch gut zu Rucola, vor allem in Kombination mit Himbeeressig, kein Schmäh) &lt;br /&gt;
Salz, Pfeffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linsen nach  der Angabe auf der Packung kochen (Manche Sorten müssen über Nacht einweichen). Walnüsse zerkleinern, aber nicht komplett zerbröseln. Am besten in eine saubere Plastiktüte geben und ihnen ein paar mal locker  das Nudelholz mit der Vorhand  drüberziehen.&lt;br /&gt;
Alle Zutaten vermischen. &lt;br /&gt;
Die Vinaigrette zubereiten und dazugeben. Den Salat durchziehen lassen (Ausprobieren! 30 -60 min sollten schon sein, evtl auch länger). Mjam! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 14 Aug 2007 06:28:32 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Zitat des Tages</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/61-Zitat-des-Tages.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    &quot;Die Liebe und das gute Essen sind Geschwister&quot; - &lt;i&gt;MC Hausmacherleberwurscht vor Jahren auf www.hoeflichepaparazzi.de&lt;/i&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Aug 2007 14:06:26 +0200</pubDate>
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    <title>Apulien - Sonne und Gaumenfreuden</title>
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            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:29 --&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/sonstiges/coast.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Lange ist der letzte Eintrag her und ich bitte das zu entschuldigen. Leider war ich erst beruflich für zig Wochen mehr als eingespannt und dann ging es in den verdienten Urlaub. Das kann natürlich nicht reichen um eine Lücke von 4 Monaten zu erklären, aber vielleicht merkt´s ja keiner.&lt;br /&gt;
Unseren Urlaub verbrachten die Familie und ich dieses Jahr in Italien und zwar in Apulien, genauer gesagt am Gargano, dem &quot;Sporn&quot; des Stiefels.&lt;br /&gt;
Der Auftrag lautete am Pool liegen, lesen, Kulturdenkmäler anschauen und natürlich: Essen. Unsere Ferienwohnung hatten wir dieses Jahr einfach ergoogelt und, unter Berücksichtigung der oben genannten Prioritäten ausgewählt und ich kann nur sagen: Volltreffer. Die &lt;a href=&quot;http://www.residencepadrepio.com/&quot; &gt;Residence &quot;Padre Pio&quot;&lt;/a&gt; bei Vieste ist ein Familienbetrieb, etwas im Hinterland gelegen inmitten eines Olivenhains (sehr fein: Auch rund um den Pool stehen noch ein paar Olivenbäume als Schattenspender). Die Anlage ist abgeschlossen (was einem die Sorge um die Seitenscheiben und Felgen nimmt), hat einen schönen Pool, mit ausreichend Liegen und Schirmen für alle Gäste und -last but not least- Mutter Maria kocht mit einem Team fleißiger Helferlein jeden Abend in der von außen voll verglasten Küche, für die Gäste, die das wünschen.&lt;br /&gt;
Nach der langen Fahrt (2 Tage von Berlin) waren wir für das Angebot natürlich dankbar und nahmen es gleich an. Die Chefin selbst kam an den Tisch und in einem beiderseitigen Kauderwelsch aus der jeweiligen Muttersprache und wenigen Brocken der jeweiligen anderen Sprache (mein italienisch beschränkt sich auf Speisekartenvokabeln, was in der Situation schon mal ein Vorteil ist), schafften wir beraten zu werden und zu bestellen.&lt;br /&gt;
Eine verständnisvolle Maria riet uns für den Anfang zu Antipasti und Pasta. Offensichtlich hat sie Erfahrung mit &quot;Tedesci&quot; und weiß, dass man diese langsam an die unglaublichen Mengen heranführen muss, die Italiener (wie wir beobachten konnten) abends so wegputzen können.&lt;br /&gt;
Leider war auch das abgespeckte Menü noch deutlich zu reichlich, wie sich herausstellte. Die Antipasti waren großartig: Vor allem Meeresfrüchte und Fisch in verschiedenen Variationen, dazu geröstete Würfel aus Schweinefleisch , die mir persönlich eher zu intensiv waren und die wohl vom kastrierten Eber (Ein Blick in Wikipedia klärte mich auf, dass so etwas hierzulande Borg (!) genannt wird) stammten, wie die Nachfrage ergab. Außerdem gab es in Scheiben geschnittenen und gegrillten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Caciocavallo&quot; &gt;Caciocavallo&lt;/a&gt;-Käse. Den meist tropfenförmigen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Caciocavallo&quot; &gt;Caciocavallo &lt;/a&gt;sieht man bei uns mittlerweile auch an gut sortierten Käsetheken.  Der bei uns noch einfacher erhältliche, geräucherte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Scamorza&quot; &gt;Scamorza  &lt;/a&gt;eignet sich zum Grillen mindestens ebenso gut. Danach waren wir jedenfalls satt und glücklich, zumindest solange, bis man uns die Pasta brachte, denn die stellte uns nun vor eine eigentlich unlösbare Aufgabe. &lt;br /&gt;
Ich hatte mir gleich mal eine der typischen lokalen Spezialitäten bestellt, nämlich &quot;Orecchiette alle Cime di Rapa&quot;. Orecchiette sind kleine runde Nudeln mit einer Delle in der Mitte. Cime di Rape wird in Reiseführern, etc. gerne mit &quot;Stängelkohl&quot; übersetzt und scheint in Deutschlande eher nicht bekannt zu sein. Aussehen tut er eigentlich wie Brokkoli mit Blättern, schmecken wie Brokkoli, mit ein bisschen Grünkohl.&lt;br /&gt;
Wollte ich das Gericht hier nachkochen, dann würde ich am ehesten so vorgehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Orecchiette alle Cime di Rapa&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
500g Orecchiette&lt;br /&gt;
1/2 &quot;Kopf&quot; Brokkoli&lt;br /&gt;
3 Sardellenfilets in Öl, möglichst mild &lt;br /&gt;
1 kleine, getrocknete Chilischote z.B. Thai-Chili, zerstossen&lt;br /&gt;
1 grosse Knoblauchzehe&lt;br /&gt;
mildes Olivenöl (am besten natürlich aus Apulien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Brokkoli in möglichst kleine Röschen zerteilen, die Stängel in Scheiben schneiden (0,3 - 0,5 cm, je nach Dicke). Die Röschen in kochendes Salzwasser werfen, nach 3 min mit dem Schaumlöfffel rausholen und die Stängel rein werfen und 8-10 min kochen. Auch rausholen. &lt;br /&gt;
Die Nudeln im Gemüsewasser nach Anleitung al dente kochen. Währenddessen den Knoblauch, die Chili und die Sardellen kleinhacken. &lt;br /&gt;
Die Nudeln abgiessen. Im Nudeltopf 3-4 Esslöffel Olivenöl erhitzen und Knoblauch, Chili und Sardellen dazugeben. Unter Rühren erhitzen. Den Brokkoli dazugeben und auch noch kurz warm werden lassen.  Bevor der Knoblauch braun wird, den Topf von der Flamme nehmen und die Nudeln dazu geben und durchmischen.&lt;br /&gt;
Mit frisch geriebenem Parmesan servieren.&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Zum Essen haben wir, wie auch an den meisten anderen Abenden den selbst gekelterten roten Hauswein unserer Gastgeber getrunken, den wir mit Begeisterung auch mit nach Deutschland gebracht haben und den wir unvorsichtigerweise der Verwandtschaft in Bayern auf dem Rückweg zur Verkostung angeboten haben, so dass von den 8 Flaschen nur noch 2 Berlin erreicht haben. Was das genau war, kann ich nicht sagen, aber ich würde auf einen für die Region typischen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Primitivo&quot; &gt;Primitivo&lt;/a&gt; tippen. Der Rotwein wurde dort übrigens, wie auch in einigen anderen Lokalen in denen wir waren ziemlich gut gekühlt serviert. Wird echt Zeit, dass mal ein paar deutsche Studienräte da unten Aufräumen und dem Welschen erklären, wie er seinen Wein zu trinken hat. Mir jedenfalls hat er auch bei einer Temperatur, die sonst nur der Ami seinem Bier verpasst sehr gut gemundet (aber ich bin ja auch kein Studienrat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich haben wir auch viel auf dem Markt eingekauft und selber gekocht. Das Angebot an frischem Obst und Gemüse ist etwas, das ich selbst als leidenschaftlicher Karnivore jetzt schon vermisse. Normalerweise bin ich ja erklärter Tomatenhasser, aber einer frischen apulischen Flaschentomate, entkernt und gewürfelt mit etwas Oregano auf Knoblauchbrot, konnte auch ich nicht widerstehen. Interessant auch die Orangen, die deutlich blasser, schrumpeliger und ungleichmäßiger gewachsen aussehen, als das was wir hierzulande kaufen können und die aber schon ungeöffnet wesentlich intensiver riechen. Vom Geschmack gar nicht zu reden.&lt;br /&gt;
Typisch für die Gegend sind auch in Öl eingelegte Lebensmittel in allen Variationen. Es gibt am Markt Stände von der Größe eines kleinen Edeka-Marktes, die nichts führen als hausgemachte, eingelegte Lebensmittel von Gemüse über Käse zu Meeresfrüchten und Fisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Markt haben wir auch, auf Empfehlung des Grillmeisters der Anlage hin, einen Leib &lt;a href=&quot;http://www.mozzarelle-gioia.it/images/cacioricotta_vaccinobig1.jpg&quot; &gt;Cacioricotta&lt;/a&gt;-Käse gekauft. Das ist ein normalerweise junger Käse aus Ziegen- und Schafmilch, der entsprechend säuerlich schmeckt. Dieser Käse eignet sich hervorragend zum reiben für Pasta und gibt auch einer einfachen Pasta mit Tomatensoße eine ganz neue Richtung.&lt;br /&gt;
Am Markt gab es ihn auch mit einer Chili-Kruste unter dem Namen &quot;Bomba di Saddam&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir unterwegs waren, dann haben wir natürlich gerne auch mal auf die Schnelle gegessen. In Vieste gab es einige kleine &quot;Imbissläden&quot;, in denen man überaus leckere &lt;a href=&quot;http://farm1.static.flickr.com/136/350159805_32d306b075.jpg&quot; &gt;Panzerotti &lt;/a&gt;bekam. Das sind -flapsig ausgedrückt- frittierte Pizzataschen. Die Urvariante ist mit frischen Tomaten und Mozzarella gefüllt, aber natürlich gibt es sie auch mit allen möglichen anderen Füllungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Monte Sant´Angelo, wo wir das Michaelsheiligtum besuchten, haben wir in einer kleinen Bar Sandwiches gegessen die ebenfalls eine kleine Sensation waren. Meines hieß &quot;La Bomba&quot;, war sehr lecker und bestand aus einem Sandwichbrötchen, reichlich Mozzarella, zwei Hamburger-Patties, die offensichtlich frisch zubereitet waren und gegrillten Auberginen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altstadt von Vieste (und vermutlich auch der meisten anderen Zentren in solchen Urlaubsgebieten) ist kulinarisch eher schwierig zu erforschen, weil es hier eine Menge Touristenklitschen gibt, die spezialisiert sind, den &quot;Man spricht deutsch&quot; Touristen zu befriedigen. Soweit ich damit in Kontakt kam, kann ich nur sagen: Wenn schon draußen steht &quot;Menu touristico&quot; gleich einen Bogen machen. Mir ist es im Urlaub gelungen innerhalb von 2 Wochen den besten Fisch und den langweiligsten meines Lebens zu essen (und die mit Abstand lausigste Pizza in einer Pizzeria). Das ist umso trauriger, als es absolut nicht sein muss, weil man natürlich auch hervorragende Restaurants findet, wenn man sich ein wenig informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kulinarische Höhepunkt (und musikalische Tiefpunkt) der Reise war der sogenannte Folkloreabend in der Anlage. Angekündigt war ein Buffet, mit &quot;authentischer&quot; lokaler Folklore. Zum Buffet kann ich nur sagen es war sensationell und hatte aber auch überhaupt gar nichts mit einem normalen all-inclusive Hotelbuffet gemein . Es gab beinahe alles, was die Küche auch sonst hergab, frisch zubereitet und in rauhen Mengen zu einem mehr als fairen Preis. &lt;br /&gt;
Anstrengend war eher die &quot;authentische&quot; Folklore, dargeboten von einem Alleinunterhalter, wie man ihn hier von Möbelhauseröffnungen kennt und seinem &quot;authentischen&quot; MIDI-Akkordeon. Richtig schlimm wurde es dann zu fortgeschrittener Stunde, als er die Folklore Folklore sein ließ und auf Macarena,  Mambo No. 5 und Schlimmeres umschwenkte. &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:30 --&gt;&lt;img width=&#039;640&#039; height=&#039;480&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/sonstiges/STILL0001.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten sind wir natürlich rum gekommen und haben neben dem oben bereits erwähnten Michaelsheiligtum auch noch das berühmte &lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4e/Castel_Del_Monte_June1997.jpg&quot; &gt;Castel del Monte&lt;/a&gt; besucht und das (angebliche) Schlachtfeld von Cannae, wo Hannibal die Römer verhauen haben soll. Nichts davon habe ich bereut, alles war interessant oder schön und pittoresk oder alles zusammen.&lt;br /&gt;
Mein persönlicher Höhepunkt war aber ein Ausflug an die zerklüftete Südküste des Gargano zwischen Vieste und Mattinata. Dort sieht Italien aus wie Kroatien: Azurblaues Wasser, Felsenküste, Buchten und Pinienwälder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:29 --&gt;&lt;img width=&#039;600&#039; height=&#039;450&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/sonstiges/coast.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer Stelle gab es einen derart spektakulären natürlichen Felsbogen, dass ich nicht umhin konnte meine Gesundheit und die meiner IXUS zu riskieren(, die mich verpackt in eine Plastiktüte erst durch´s Wasser und dann 200m über die Felsen zu begleiten hatte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:27 --&gt;&lt;img width=&#039;800&#039; height=&#039;275&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/sonstiges/Bogen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 12 Aug 2007 09:43:54 +0200</pubDate>
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    <title>Ich habe einen neuen Lieblings-Blog</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/58-Ich-habe-einen-neuen-Lieblings-Blog.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (admin)</author>
    <content:encoded>
    Und den gibt´s hier: &lt;a href=&quot;http://usaerklaert.wordpress.com&quot; &gt;USA Erklärt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Da macht sich Herr Stevenson aus Berlin, der dazu noch das Glück hat mit der &quot;Schönsten Germanin&quot; verheiratet zu sein die Mühe, &quot;uns&quot; die USA zu erklären. Und das macht er sehr gut. Egal ob Erdnussbutter, American Football oder Gesetzgebungsverfahren: Alles wird sehr präzise und dabei humorvoll wie leicht verständlich erklärt, mit zahlreichen Hinweisen auf die üblichen Missverständnisse und Ungenauigkeiten, die sich auch die deutsche Journaille gerne erlaubt. Wer schon immer wissen wollte, warum man ausgerechnet in den USA am sichersten vor Präsident Bush ist oder warum man bei einer sommerlichen Autofahrt durch Arizona mal locker 3 mal die Uhr umstellen muss, der ist hier goldrichtig aufgehoben.&lt;br /&gt;
Nur wo´s um Sport geht, da gibt es noch Defizite, aber wer die &quot;Schönste Germanin&quot; findet, der erkennt vielleicht auch irgendwann, was es mit &quot;The beautiful game&quot; auf sich hat.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 04 Apr 2007 08:55:55 +0200</pubDate>
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    <title>Ein kleines Loblied auf seltene und praktische Küchenutensilien und Zutaten</title>
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            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    Ich bin zum Leidwesen meiner Freundin ein großer Freund und Sammler von Küchengerätschaften und altmodischen oder exotischen Zutaten, wobei ich gleich bemerken möchte, dass mir schon klar ist, dass Exotik so was von relativ ist.  Da ich aber in einem eher biederen Beamtenhaushalt in der ländlichen bayerischen Provinz aufgewachsen bin, wo die Rollenverteilung noch klar und die Haushaltsvorstehende Jahrgang 1923 war, ist für mich Grenze da eigentlich recht eng gezogen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben sich so einige Dinge angesammelt, deren wahrer Sinn mir beim Kauf womöglich verborgen geblieben ist und die ich heute nicht mehr missen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allervorderst sei da das &lt;strong&gt;&quot;Fleur de Sel&quot;&lt;/strong&gt; genannt. Dieses ist ein Salz, das sich nur an heißen Tagen, bei bestimmten Windverhältnissen auf den Wasseroberflächen der Becken zur Meersalzgewinnung z.B. in der Camargue bildet. Dort wird es dann von Hand abgeschöpft und kommt unbehandelt in den Handel. Selten und aufwändig in der Herstellung ist der Preis natürlich entsprechend hoch. Für ein 125g Döschen muss man schon um die 5 anlegen. Der Geschmack ist intensiv, aber nicht so beißend, wie bei normalem Haushaltssalz, wodurch es ideal ist um es vor dem Servieren noch über bestimmte Gerichte zu geben, z.B. über Kartoffeln oder ein leckeres Steak. Auf die Idee dieses Salz zum salzen des Nudelwassers zu benutzen wird man in Anbetracht des Preises ohnehin nicht kommen. Zu beschreiben ist der Unterschied fast nicht, man muss das ausprobiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein äußerst günstiger aber kaum minder effektiver Geschmacksbooster ist  der &lt;strong&gt;Soßenkuchen&lt;/strong&gt; oder auch &lt;strong&gt;Soßenlebkuchen&lt;/strong&gt;. Dabei handelt es sich um einen Lebkuchen mit einem eher niedrigen Zuckeranteil. Dieser wird in etwas Flüssigkeit aufgelöst und dann mit der Bratensosse vermischt. Schwere Soßen, gerne mit Rotwein, zu Rinder- oder Sauerbraten erhalten dadurch einen äußerst raffinierten Kick, aber auch im Blaukraut (für Nichtbajuwaren: Rotkohl) macht er sich hervorragend.&lt;br /&gt;
Auch an Gerätschaften für die Küche, gibt es so manches, das das Leben als Küchenschabe erleichtert oder zumindest versüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange stand ich sehr auf Kriegsfuß mit meinem Gasofen. So sehr ich den Herd mit Gasflamme beim Kochen liebe, so sehr hass(t)e ich den Ofen. Die üblichen Stufenangaben in Rezepten kann man, so überhaupt vorhanden, getrost in die Tonne treten. &quot;Umrechnungs&quot;listen von °C auf Gasofenstufe scheinen in der Regel von 7 jährigen Rechenschwäche-Patienten im Kopf ausgerechnet worden zu sein. Jahrelang habe ich mich über verbrannte Kuchen und Plätzchen und zähe Braten geärgert, bis mir im Küchenzubehörladen meines Vertrauens plötzlich die simple und einfache Lösung in´s Auge stach: Das &lt;strong&gt;Ofenthermometer&lt;/strong&gt;. Ein kleines rundes Thermometer, das sich mit einem kleinen Standfuß aufstellen oder mit einem kleinen Haken an den Rost hängen lässt. Seitdem ist mein Gasofen vermutlich meistens genauer temperiert, als so mancher E-Herd, dessen Drehknopf vollmundig eine bestimmte Temperatur verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo wir gerade bei Thermometern sind: Meiner Meinung nach völlig unentbehrlich für jeden Freund zarter Braten ist das &lt;strong&gt;Bratenthermometer&lt;/strong&gt;. Ebenfalls ein kleines Thermometer mit einer Sonde etwa in Form und länge einer 2er Rundstricknadel (ohne Schnur, natürlich. Ich erwähne das alles so en detail, weil ich im Serienzitatequiz heute gelernt hat, dass man hier besser so frauenspezifisches Wissen bereit halten sollte, um Belehrungen zu vermeiden *duck*).&lt;br /&gt;
Die Sonde rammt man gelegentlich dem Braten bis in´s innerste und kann dann die sogenannte Kerntemperatur ablesen.&lt;br /&gt;
Auf der Skala des Thermometers sind bei meinem Modell dann noch bei bestimmten Temperaturen oder Temperaturbereichen bestimmte Tiere eingezeichnet, so dass man immer genau weiß, wann der Kobe-Filetbraten au point ist. Hält man sich an die Angaben, dann ist tatsächlich Schluss mit wahlweise zähen oder halbrohen Steaks und Braten und auch das Roastbeef bekommt man exakt so rosig, wie es sein sollte.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 03 Apr 2007 18:51:00 +0200</pubDate>
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    <title>Stagger Lee</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/56-Stagger-Lee.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (admin)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a title=&quot;http://www.amazon.de/Stagger-Lee-Derek-McCulloch/dp/1582406073/sr=8-2/qid=1172302017/ref=sr_1_2/028-2856404-7402112?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&quot; id=&quot;s9yisp26&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/serendipity_admin_image_selector.php?serendipity[step]=showItem&amp;amp;serendipity[image]=26&#039; id=&quot;s9yisphref26&quot; onclick=&quot;javascript:this.href = this.href + &#039;&amp;amp;serendipity[from]=&#039; + self.location.href;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:26 --&gt;&lt;img width=&#039;73&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/sonstiges/stagger.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;blockquote&gt;Stagger Lee met Billy and they go down to gambling&lt;br /&gt;
Stagger Lee throwed seven&lt;br /&gt;
Billy said that he throwed eight&lt;br /&gt;
So Billy said, hey Stagger! I&#039;m gonna make my big attack&lt;br /&gt;
I&#039;m gonna have to leave my knife in your back&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So beginnen The Clash auf &quot;London Calling&quot; den Song &quot;Wrong &#039;em Boyo&quot; und greifen damit eine Geschichte auf, die seit über 100 Jahren in der amerikanischen Folktradition immer und immer wieder in neuen Variationen erzählt wird. Protagonisten sind immer Stagger Lee (Stack O&#039; Lee, Stagga Lee, etc.) und Billy, immer stirbt im Laufe der Geschichte einer von beiden und einer ist der &quot;bad man&quot;. Manchmal entzündet sich der Streit an einem Hut, manchmal an einem Karten- oder Würfelspiel, manchmal gelingt dem Täter die Flucht, manchmal wird er gehängt, was manchmal Anlass zu Freude gibt, manchmal bedauert wird. Variationen gibt es zuhauf, immer wieder auch abhängig davon, wer zu welcher Zeit die Geschichte erzählt&lt;br /&gt;
Auch ein historischer Fall aus dem ausgehenden 19.Jhdt. konnte mittlerweile zugeordnet werden, auch wenn kaum Details bekannt sind.&lt;br /&gt;
Autor Derek McCulloch und Zeichner Shepherd Hendrix haben sich der Geschichte nun angenommen und erzählen in einem wunderbaren Comicbuch die fiktive Geschichte von Stagger Lee und Billy und dabei gelingt ihnen schier unglaubliches: In Comicform verbinden sie eine spannende Geschichte, ein Sittenbild der amerikanischen Gesellschaft in der Zeit nach dem Bürgerkrieg und einen Essay über die verschiedenen musikalischen Interpretationen des Themas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Meine liebste Version stammt übrigens aus den Aufnahmen für die &quot;Library of Congress&quot; von Mississippi John Hurt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Police officer, how can it be?&lt;br /&gt;
You can &#039;rest everybody but cruel Stack O&#039; Lee&lt;br /&gt;
That bad man, oh, cruel Stack O&#039; Lee&lt;br /&gt;
Billy de Lyon told Stack O&#039; Lee, &quot;Please don&#039;t take my life,&lt;br /&gt;
I got two little babies, and a darlin&#039; lovin&#039; wife&quot;&lt;br /&gt;
That bad man, oh, cruel Stack O&#039; Lee&lt;br /&gt;
&quot;What I care about you little babies, your darlin&#039; lovin&#039; wife?&lt;br /&gt;
You done stole my Stetson&lt;br /&gt;
hat, I&#039;m bound to take your life&quot;&lt;br /&gt;
That bad man, cruel Stack O&#039; Lee&lt;br /&gt;
...with the forty-four&lt;br /&gt;
When I spied Billy de Lyon, he was lyin&#039; down on the floor&lt;br /&gt;
That bad man, oh cruel Stack O&#039; Lee&lt;br /&gt;
&quot;Gentleman&#039;s of the jury, what do you think of that?&lt;br /&gt;
Stack O&#039; Lee killed Billy de Lyon about a five-dollar Stetson hat&quot;&lt;br /&gt;
That bad man, oh, cruel Stack O&#039; Lee&lt;br /&gt;
And all they gathered, hands way up high,&lt;br /&gt;
at twelve o&#039;clock they killed him, they&#039;s all glad to see him die&lt;br /&gt;
That bad man, oh, cruel Stack O&#039; Lee &lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 24 Feb 2007 08:31:47 +0100</pubDate>
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    <title>Mein Hamburger</title>
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            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    Was Hamburger bin ich überzeugter Purist. Meiner Meinung nach ist ein Hamburger keine Bulette und deswegen haben in meinem auch weder Semmelbrösel oder -stücke, noch Eier etwas verloren. Jetzt wird so mancher aufschreien und fragen: Wie soll das Ding ohne das zusammenhalten? &lt;br /&gt;
Indem man es entsprechend behandelt und das richtige Fleisch nimmt 600g Tatar oder Rinderhack&lt;br /&gt;
ca. 1 Bund Frische Petersilie&lt;br /&gt;
Salz&lt;br /&gt;
Pfeffer&lt;br /&gt;
Butter&lt;br /&gt;
Hamburgerbrötchen, Gurken, Ketchup etc. nach gusto&lt;br /&gt;
Etwas Fett zum Braten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Petersilie waschen und klitzeklein hacken. Das Hackfleisch mit der Petersilie, dem Salz und dem Pfeffer vermischen. &lt;br /&gt;
In einer schweren Pfanne das Fett erhitzen und einen kleinen, dünnen Hamburger formen und in die Pfanne geben, durchbraten und probieren. Gegebenenfalls entsprechend nachwürzen. Die ganz Harten unter Euch können natürlich auch den rohen Teig abschmecken, aber bitte ohne mich.&lt;br /&gt;
Aus dem Teig die &quot;Pattys&quot; formen und sanft massieren. Wer wissen will wie das ungefähr funktioniert, soll sich Lethal Weapon 1-4 ansehen. In einem Teil, ich weiss nicht mehr genau in welchem, führt Roger Murtaugh alias Danny Glover das wunderbar vor.&lt;br /&gt;
Zum Schluss eine daumennagelgrosse Flocke Butter in die Mitte geben, den Klops in der Mitte falten und vorsichtig nochmal in Form massieren und zwar so, das das Butterstückchen möglichst unversehrt in der Mitte der Frikadelle eingeschlossen ist.&lt;br /&gt;
Dann die Fleischpflanzerl in der Pfanne herausbraten. Und siehe da: Nix fällt auseinander. Im Gegenteil: Die Dinger haben sogar eine deutlich festere Konsistenz, als Mutterns Kötbullar. &lt;br /&gt;
Mit den getoasteten Brötchen und diversen Zutaten nach Lust und Laune Burger basteln. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Feb 2007 16:16:42 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Mein Weihnachtsbraten</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/54-Mein-Weihnachtsbraten.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Hach, in 5 Tagen ist es wieder so weit: Weihnachten. Da ich Christbaumschmücken und so gar nicht leiden kann, habe ich mich wie jedes Jahr zum Küchendienst verpflichten lassen und das wird es dieses Jahr geben: 2 kg Roastbeef&lt;br /&gt;
1 Esslöffel mittelscharfer Senf&lt;br /&gt;
3 Esslöffel groben, französischen Senf (Rotisseur)&lt;br /&gt;
2 Esslöffel Thymian, getrocknet&lt;br /&gt;
2 Esslöffel Rosmarin, getrocknet&lt;br /&gt;
1 Esslöffel Piment, grob zerstossen&lt;br /&gt;
1 Esslöffel fein zerstossen&lt;br /&gt;
1 Esslöffel Olivenöl&lt;br /&gt;
Pfeffer&lt;br /&gt;
1 Liter Glühwein&lt;br /&gt;
1/2 &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/So%C3%9Fenkuchen&quot; &gt;Sossenkuchen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Rinderpaste (ich nehme immer die von Lac...x)&lt;br /&gt;
Mondamin, dunkel (ich weiss, ich weiss, aber zu Weihnachten gehe ich auf Nummer sicher)&lt;br /&gt;
1 Stange Lauch&lt;br /&gt;
2 Karotten&lt;br /&gt;
1 Zwiebel&lt;br /&gt;
1/4 Liter Brühe&lt;br /&gt;
1 Bratenthermometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens 1 (idealerweise 2-3 Tage) vorher:&lt;br /&gt;
In einer Schüssel die jeweils 1 Esslöffel der Kräuter, den grob zerstoßenen Piment , den mittelscharfen Senf, das Öl, den Glühwein und den Zucker zu einer Marinade verrühren. Das Fleisch in einen großen Gefrierbeutel geben und die Marinade dazu kippen. Möglichst Luftdicht verschließen und in den Kühlschrank damit. Gelegentlich den Beutel umdrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am großen Tag, die Marinade abgießen und auffangen. Die Fettschicht kreuzweise bis auf die Sehnen hinunter einschneiden. Den groben Senf und die restlichen Kräuter in das Fleisch einmassieren und Pfeffern.&lt;br /&gt;
Den Backofen auf 130° vorheizen.&lt;br /&gt;
Das Gemüse  kleinschnippeln. &lt;br /&gt;
Den Braten in einer Bratenform auf dem Herd von allen Seiten kräftig anbraten und dann auf die Fettschicht legen. Das Gemüse rundherum verteilen und das Ganze mittig in den Ofen schieben.&lt;br /&gt;
Das ganze sollte so ca 1 1/2 - 2 Stunden braten, ich richte mich da allerdings ausschließlich, nach dem Bratenthermometer: Bei knapp über 60° im Kern, ist das Fleisch schön rosa.&lt;br /&gt;
Nun den Ofen ausschalten, einen Teller in den Ofen stellen und das Fleisch in Alufolie wickeln und auf dem Teller nochmal ca. 1/2 h ruhen lassen, dabei einmal wenden.&lt;br /&gt;
Inzwischen auf dem Herd den Bratensaft mit der Marinade ablöschen (etwa ein halbes Glas Marinade aufbewahren) und aufkochen. Bei weniger Hitze auf die Hälfte reduzieren. Den Sossenkuchen in ein Schüsselchen zerbröseln und den Rest Marinade zugeben und rühren, bis der Kuchen aufgelöst ist. Zur Soße geben. Die Rinderpaste nach Geschmack einrühren und nochmal etwas köcheln lassen. Gegebenenfalls mit der Brühe oder Wasser abschmecken oder strecken. Die Flüssigkeit durch ein Sieb passieren und mit Mondamin binden.&lt;br /&gt;
Das Fleisch tranchieren und servieren, dazu die Soße und z.B. Rosmarinkartoffeln reichen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Dec 2006 20:09:00 +0100</pubDate>
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    <title>Ein wenig Werbung!</title>
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    <author>nospam@example.com (Markus Weigl)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.coloursarebrighter.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.coloursarebrighter.com/includes/media/banners/banner1.gif&quot; alt=&quot;Colours are Brighter - Buy Now&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum eigentlich Kindern den Geschmack schon früh versauen und sich selbst mit &quot;Schnappi&quot; und Rolf Zuckowski quälen wo es doch auch ganz anders geht? &lt;br /&gt;
Zu &quot;&lt;a href=&quot;http://www.coloursarebrighter.com&quot; &gt;Colours Are Brighter&lt;/a&gt;&quot; haben 13 Künstler jeweils einen Song beigesteuert, darunter so bekannte Namen wie &lt;a href=&quot;http://www.franzferdinand.co.uk/&quot; &gt;Franz Ferdinand&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.belleandsebastian.co.uk/&quot; &gt;Bell &amp;amp; Sebastian&lt;/a&gt; und alte Helden wie &lt;a href=&quot;http://www.flaminglips.com/&quot; &gt;Flaming Lips&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Richman&quot; &gt;Jonathan Richman&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Die Erlöse gehen überdies an die internationale &quot;&lt;a href=&quot;http://www.savethechildren.org.uk&quot; &gt;Save the Children&lt;/a&gt;&quot;-Stiftung.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 07 Dec 2006 11:28:20 +0100</pubDate>
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    <title>Brezenschnitzel mit groben Bratkartoffeln</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/52-Brezenschnitzel-mit-groben-Bratkartoffeln.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Eigentlich wollte ich ja am Wochenende ganz was anderes kochen, aber weil überraschend eine sehr liebe Freundin zu Besuch kam, die kein Fleisch isst, gab es &lt;a href=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/48-Parmigiana-di-Melanzane.html&quot;  title=&quot;Parmigiana&quot;&gt;Parmigiana&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Daher muss ich nun ein wenig improvisieren.&lt;br /&gt;
Schnitzel sind eine feine Sache: In der Regel ist der Aufwand immer überschaubar und wenn man gute Zutaten benutzt und beim Braten ein paar Regeln einhält, dann kann man damit eigentlich immer punkten.&lt;br /&gt;
Das echte Wiener Schnitzel aus dünn geschnittenem Kalbfleisch ist natürlich kaum zu toppen, aber leider auch entsprechend teuer.&lt;br /&gt;
Bei der Familie allerdings genauso beliebt und deutlich günstiger, ist folgendes Rezept.  Für 3-4 Personen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
800g Schweinefilet (wenn´s der Metzger macht, dann ohne die Spitzen, also vom dicken Ende. )&lt;br /&gt;
1/2 Packung Salzstangen oder Salzbrezeln&lt;br /&gt;
Semmelbrösel&lt;br /&gt;
Ei &lt;br /&gt;
Schlagsahne&lt;br /&gt;
Mehl&lt;br /&gt;
Öl &lt;br /&gt;
Butter&lt;br /&gt;
Senf mittelscharf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Filet in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden und zwischen Frischaltefolie möglichst flach klopfen (Nudelholz wäre eine Möglichkeit; edles Kalbschnitel würde ich allerdings nicht so rüde behandeln, aber die Sau kann das ab). &lt;br /&gt;
Eier mit einem Schuss Sahne in einem tiefen Teller verquirlen. Salzstangen in der Moulinette (oder ähnlichem; auch ein Pürierstab oder zur Not eine Plastiktüte und ein schwerer Gegenstand tun es zur Not) zerbröseln und ungefähr im Verhältnis 2/3 Salzstangenbrösel 1/3 Semmelbrösel vermischen und auf einen Teller geben. Mehl auf einen anderen Teller.&lt;br /&gt;
Die Schnitzelchen auf beiden Seiten mit etwas Senf bestreichen und im Mehl wenden, durch das Ei ziehen und anschliessend durch die Brösel.&lt;br /&gt;
In einer Pfanne ordentlich Öl erhitzen. Meine Faustregel für Schnitzel aller Art lautet dabei: Es muss so viel Öl in die Pfanne, dass es den Schnitzeln bis zur Oberkante reicht. Oder für die eher technisch orientierten Leser: Wenn die Schnitzel 4mm dick sind, dann sollte auch das Öl in der Pfanne 4mm hoch stehen.&lt;br /&gt;
Die Schnitzel in die Pfanne geben, nach etwa 1 min wenden und ein walnussgrosses Stück Butter in die Pfanne geben. Das Butter-Öl-Gemisch mit einem Löffel über die Schnitzel schöpfen. Nach 30 sec nochmal wenden und weiterschöpfen. Die Schnitzelchen sollten nicht wesentlich länger als 2 min brauchen, dünn wie sie sind.&lt;br /&gt;
Schnitzel auf Küchenpier kurz ausruhen lassen und mit den Kartoffeln servieren. &lt;br /&gt;
Dazu auf jeden Fall: Gurkensalat mit Dill, für den ja hoffentlich niemand ein Rezept braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kartoffeln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1kg kleine Kartoffeln&lt;br /&gt;
1 ½ TL Kümmel ganz&lt;br /&gt;
1 Zwiebel&lt;br /&gt;
Salz&lt;br /&gt;
schwarzer Pfeffer&lt;br /&gt;
ein bisschen Baconwürfel&lt;br /&gt;
Öl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartoffeln gründlich waschen und vierteln. Knapp bedeckt in Salzwasser 15 min kochen. Abgiessen und abtropfen lassen. Etwas Öl in einer möglichst beschichteten Pfanne erhitzen und die Baconwürfel anbraten. Die Kartoffeln zugeben,  und unter rühren und wenden kräftig anbraten. Mit der Würzmischung würzen, umrühren und die Temperatur reduzieren und 10 min braten. Dabei immer mal umrühren. Ideal ist es, wenn die Kartoffeln von allen Seiten ein bisschen Kruste kriegen.&lt;br /&gt;
Die Zwiebel in Ringe schneiden. Die Kartoffeln mit Salz und der Würzmischung abschmecken, die Zwiebelringe und den Kümmel dazugeben, einmal umrühren und sofort servieren (Weder der Kümmel, noch die Zwiebeln sollen mitbraten)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für das Bratkartoffelgewürz, à la &quot;LeChef&quot;&lt;br /&gt;
6 TL Paprikapulver&lt;br /&gt;
1 TL getrockneter Oregano&lt;br /&gt;
2 TL getrockneter Thymian&lt;br /&gt;
½ TL Cayennepfeffer (noch besser wäre &quot;Pimentón Ahumado Dulce Extra&quot;, spanisches geräuchertes Paprikapulver, aber das ist eher schwer zu kriegen)&lt;br /&gt;
½ TL gemahlener schwarzer Pfeffer&lt;br /&gt;
½ TL Knoblauchpulver&lt;br /&gt;
½ TL Zwiebelpulver&lt;br /&gt;
½ TL grobes Meersalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gewürze in einen Mörser geben und zu einem Pulver zerreiben. Ich mach das gerne auf Vorrat und gebe unumwunden zu, dass man das auch einfach &quot;Cajun-Würzmischung&quot; nennen könnte. Da wir hier aber so etwas furchtbar teutonisches wie Schnitzel und Bratkartoffeln machen, nennen wir´s einfach anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 12 Nov 2006 10:11:00 +0100</pubDate>
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    <title>Miesmuscheln im Sud á la LeChef</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/50-Miesmuscheln-im-Sud-a-la-LeChef.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Muscheln sind so eine Sache: Viele mögen sie auf der Pizza oder in der Pasta-Sauce, aber wenigen kommen auch nur auf die Idee sie selber zu machen, dabei gibt es nicht vieles, was einfacher geht, zumindest, seit frische Muscheln meistens komplett geputzt zu haben sind. Ich habe mich für mein Rezept wie meistens von verschiedenen Rezepten inspirieren lassen und dann die Ansätze fusioniert. &lt;br /&gt;
1,5 kg frische, lebende geputzte Miesmuscheln, wie man sie heute beim Fischhändler bekommt&lt;br /&gt;
1 Bund Suppengrün (Karotte, Sellerie, Petersilienwurzel, Lauch)&lt;br /&gt;
2 Zehen Knoblauch&lt;br /&gt;
1 Zwiebel&lt;br /&gt;
0,5 l Fischfond oder Muschelsud vom letzten Mal&lt;br /&gt;
0,5l Weisswein&lt;br /&gt;
1 grosse Dose Tomaten oder 0,5l passierte Tomaten&lt;br /&gt;
Estragon getrocknet&lt;br /&gt;
1 Päckchen Gewürzmischung für Kochfisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Gemüse ausser den Tomaten in sehr kleine Würfel schneiden. Wer eine Moulinette oder einen ähnlichen Häcksler für diese Aufgabe besitzt, spart an der Stelle ca. 30 min. Ätsch&lt;br /&gt;
Die Muscheln abgiessen, unter fliessendem Wasser einzeln abbürsten und in eine Schüssel geben. Muscheln die sich dabei nicht schliessen wegwerfen. Wenn man sich nicht sicher ist, mit einem Messerrücken etwas anklopfen, dann sollte die Muschel zugehen. &lt;br /&gt;
Das Gemüse in einem grossen Topf mit etwas Butter anschwitzen ohne dass es Farbe nimmt. Mit dem Weisswein ablöschen und die Flüssikgeit zum Kochen bringen. Die Muscheln zugeben. Von den Tomaten den Strunk abschneiden und grob zerkleinern (Moulinette, again). Nach ca. 5 min sollten die Muscheln anfangen sich zu öffnen. Ab und zu am Topf rütteln. Wenn die meisten Muscheln auf sind, diese mit einem Schaumlöffel in eine Schüssel geben. Muscheln die nicht aufgegangen sind auf jeden Fall wegwerfen. Den Fischfond oder Muschelsud, Tomaten samt Saft und das Fischgewürz in den Topf geben, aufkochen, den Estragon reinwerfen und 3 bis 4 min köcheln lassen. Einen Teil der Sosse über die Muscheln geben, den Rest in ein Sossengeschirr geben und mit den Muscheln servieren.&lt;br /&gt;
Dazu: Reichlich Weissbrot und spritzigen Weisswein.&lt;br /&gt;
Den restlichen Muschelsud unbedingt einfrieren, denn er stellt eine hervorragende Basis für weitere Leckereien dar, zum Beispiel für Fischsuppe à la LeChef. Doch dazu mehr beim nächsten mal. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 05 Nov 2006 20:12:00 +0100</pubDate>
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    <title>Chili con Carne (Eintopf)</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/51-Chili-con-Carne-Eintopf.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Chili con Carne ist glaube ich das Gericht, über das ich mehr Dispute geführt und gehört habe, als über jedes andere. &lt;br /&gt;
Grundsätzlich bin ich eigentlich ein Anhänger der reinen texanischen Lehre, die da besagt, daß Chili aus Chili und Fleisch beseht und Bohnen und ähnliches da nichts drin zu suchen haben. Trotzdem habe ich natürlich mein persönliches Rezept für einen Chilieintopf mit allem möglichen, den ich seit bestimmt 18 Jahren hege, pflege und weiterentwickle und keine Sorge, liebe Freunde in der alten Heimat, der grüne Pfeffer ist was mein Rezept anbelangt längst ausgemustert. &lt;br /&gt;
500g Rinderhack&lt;br /&gt;
150g Bacon-Würfel&lt;br /&gt;
1 dicke Zwiebel&lt;br /&gt;
2 Zehen Knoblauch&lt;br /&gt;
1 Dose Kidney-Bohnen, abgetropft und abgewaschen&lt;br /&gt;
1 Tetrapack (0,5l) passierte Tomaten&lt;br /&gt;
1 Dose Tomatenmark&lt;br /&gt;
Ein ordentlicher Klecks Barbecue Sauce (da sollte man nicht sparen und die von Kraft nehmen, die schmeckt wie Ketchup mit Gewürzen, sondern lieber etwas von Heinz oder HP)&lt;br /&gt;
4 Flaschen Sam Adams Boston Lager (Kleiener Scherz: Irgend ein dunkles Bier oder zur Not ein Helles (für nicht-Bayern: Export) tut´s auch&lt;br /&gt;
1 halbe Flasche Tequila (weiss)&lt;br /&gt;
5 oder 6 eher milde Pepperoni&lt;br /&gt;
1 Piri Piri (statt Piri Piri und Pepperoni kann man auch gleich Jalapeno-Ringe nehmen, wenn man sie kriegt, die haben erträgliches Feuer und Geschmack und Konsistenz sind für sowas super)&lt;br /&gt;
Tabasco&lt;br /&gt;
Chilipulver nach Geschmack (ideal wäre Chipotle-Pulver wegen dem Raucharoma)&lt;br /&gt;
Paprikapulver&lt;br /&gt;
Salz, Pfeffer&lt;br /&gt;
mittelscharfer Senf&lt;br /&gt;
Creme fraiche nach Geschmack und Bedarf&lt;br /&gt;
Wasser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuallererst einen doppelten Tequila trinken und mit Bier nachspülen.&lt;br /&gt;
Den Bacon in etwas Fett auslassen, dann die kleingeschnippelte Zwiebel und den ebenfalls zerkleinerten Knoblauch rein.&lt;br /&gt;
Wenn der Knoblauch anfängt braun zu werden das Fleisch dazu und mit einem Pfannenwender zerstochern bis fast keine Klümpchen mehr drin sind. Mit den Gewürzen würzen und durchmischen, bis das Fleisch auch anbräunt. Einen doppelten Tequila trinken und mit Bier nachspülen. Barbecuesauce und Tomatenmark dazu und nochmal umrühren, dann die Bohnen und die passierten Tomaten rein, nochmal umrühren. Mit etwas Wasser angiessen, so dass auf jeden Fall alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Die Pepperoni in 1cm breite Ringe schneiden und dazugeben. Die Piri Piri mit oder ohne Kerne kleinschneiden und dazugeben (mit Kernen wird´s deutlich schärfer). Einen doppelten Tequila trinken und mit Bier nachspülen.&lt;br /&gt;
Dann 1-2 Stunden bei geringer Hitze offen köcheln lassen, währenddessen den einen oder anderen doppelten Tequila trinken und mit Bier nachspülen. Aber trotzdem immer mal umrühren und Wasser angiessen, damit nix anbrennt.&lt;br /&gt;
Danach 2cl Schnaps dazu und ein Schuss Bier und einen Klecks Senf, verrühren und einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich mag es, wenn es eher breiig als suppig ist. Einen doppelten Tequila trinken und mit Bier nachspülen.&lt;br /&gt;
Nun mit Salz oder Brühe abschmecken, einen Deckel auf den Topf geben und das Vieh abkühlen lassen und bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Beim Pizza-Service eine Pizza bestellen, weil der ganze Tequila und das Bier mittlerweile auf nüchternen Magen doch ganz schön knallen. Wenn du noch stehen und gehen kannst, dann kannst du die Pizza natürlich auch abholen. Isch ja billicher.&lt;br /&gt;
Das Chili dann am nächsten Tag dann aufzuwärmen und als Katerfrühstück servieren, aber natürlich kann man es auch gleich kredenzen, falls die Pizza nicht für alle Gäste reicht..&lt;br /&gt;
Dazu jedenfalls Unmengen Weissbrot essen, Bier und Tequila trinken und eine Diskussion über das einzig wahre Chili-Rezept führen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Nov 2006 13:41:00 +0100</pubDate>
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    <title>Baked Beans &quot;Oh Carolina!&quot;</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/36-Baked-Beans-Oh-Carolina!.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Die besten Bohnen aus der Dose, die ich bisher hierzulande gefunden habe, stammen von &lt;a href=&quot;http://www.swfinefoods.com/products/beans.html&quot; &gt;S&amp;W&lt;/a&gt;. Leider bekommt man auch diese in der Regel nur in ausgewählten Läden (z.B. bei Karstadt Feinkost) und dann natürlich zu einem stolzen Preis. Da ich aber nur selten bereit bin 2,50 für eine Dose Bohnen zu berappen, behelfe ich mir folgendem Rezept, das den Sweet Bacon Beans von o.g. Firma nachempfunden ist und durchaus mit einer Dose Bohne für unter einem Euro pro Dose klarkommt: &lt;br /&gt;
1 Dose Baked Beans&lt;br /&gt;
etwas Speck in Würfeln, fertig oder handgeschnitzt&lt;br /&gt;
dunkles Bier&lt;br /&gt;
Ahornsirup (oder etwas Honig)&lt;br /&gt;
Salz&lt;br /&gt;
etwas gehmalene, getrocknete &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jalape%C3%B1o&quot;&gt;Chipotle&lt;/a&gt; (oder andere Chilies nach gusto)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speck in etwas Fett knusprig braten und mit einem Schaumlöffel oder ähnlichem auf Küchenpapier geben. Dabei das ausgelassene Fett möglichst in der Pfanne belassen. Bohnen dazugeben, mit Salz und Chilies nach Laune würzen und aufkopchen. 5 min bei niedriger Hitze köcheln lassen. Einen guten Schuss Bier zufügen, umrühren und weitere 3 min köcheln lassen. Einen Schuss Ahornsirup  umrühren und nochmal 1 min köcheln lassen. Zum Schluss den Speck dazugeben und umrühren. Servieren als Beilage zu Kurzgebratenem oder einfach zu Toast und Spiegeleiern. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Oct 2006 18:18:00 +0200</pubDate>
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    <title>You´ll Always Find Me in the Kitchen At Parties</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/49-Youll-Always-Find-Me-in-the-Kitchen-At-Parties.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (admin)</author>
    <content:encoded>
    Soeben bei youtube gefunden. Passt zum Blog und das ungebremste 80er Look-and-Feel gibt es gratis dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=62eTq8ErUOQ&quot; &gt;http://www.youtube.com/watch?v=62eTq8ErUOQ&lt;/a&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Oct 2006 17:53:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Italian Pepper Turkey Toast</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/35-Italian-Pepper-Turkey-Toast.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Heute ist finde ich ein typischer Sandwichtag, daher:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/Rezepte/Italian.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/Rezepte/Italian.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50g gegrillte Truthahnbrust&lt;br /&gt;
2 Scheiben Paprika in Öl&lt;br /&gt;
1 Scheibe Mozzarella&lt;br /&gt;
Einige Blätter Rucola&lt;br /&gt;
Mayonnaise&lt;br /&gt;
Pfeffer&lt;br /&gt;
Salz&lt;br /&gt;
Toastbrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brot toasten und mit dem Käse belegen und leicht pfeffern und salzen. Käse unter dem Grill oder im Backofen schmelzen lassen. Andere Scheibe Brot mit Mayonnaise bestreichen und mit dem Paprika, dem Truthahn und den Rucolablättern belegen.&lt;br /&gt;
Sandwich zusammenklappen und mit Zahnstochern fixieren. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Oct 2006 21:48:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Parmigiana di Melanzane</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/48-Parmigiana-di-Melanzane.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
    <comments>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/48-Parmigiana-di-Melanzane.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    Eckis Kommentar unter der Tomatensauce hat mich schmerzlich daran erinnert, dass ich deren Rezept eigentlich nur gepostet habe, weil die Sauce Bestandteil von folgendem Rezept ist, das auch schon in meinem &lt;a href=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/45-Warum-ich-koche.html&quot;&gt;Plädoyer für das Kochen an sich&lt;/a&gt; Erwähnung fand. Ein grosser Topf &lt;a href=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/46-Tomatensauce-a-la-Mama-lecker-und-einfach.html&quot;&gt;Tomatensauce&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
8 grössere Auberginen&lt;br /&gt;
500g Mozzarella&lt;br /&gt;
200g Parmesan&lt;br /&gt;
5 hartgekochte Eier in Scheiben&lt;br /&gt;
Ein Blumentopf Basilikum&lt;br /&gt;
Ein paar Stückchen Butter&lt;br /&gt;
Salz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst müssen die Auberginen vorbereitet werden und das geht so: Auberginen waschen und den Strunk entfernen, dann in 0,5 - 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf beiden Seiten ordentlich salzen. Dabei nicht geizen. Das Wasser, das im nächsten Schritt austritt spült eine Menge Salz wieder mit davon. Man kann also stärker salzen, als man etwas salzen würde, das man nachher noch essen will.&lt;br /&gt;
Die gesalzenen Auberginen in einen Flachen Behälter schichten und -je nach Passform- Teller, Tablett oder sonstwas darauflegen. Dann den Deckel beschwerden mit Geschirr, Küchenmaschinen oder der dicken Freundin, wenn sie geduldig genug ist. Die Auberginen sollen jedenfalls ruhig unter Druck geraten und zwar für mindestens 2 Stunden. Durch das Salz und den Druck treten Unmengen Wasser aus, die man regelmässig abgiessen sollte. Hat man sich oben für die Freundin entschieden, kann die das natürlich erledigen.&lt;br /&gt;
Wenn die Auberginen kaum noch Wasser absondern, in einer oder mehren grossen Pfannen Olivenöl erhitzen und die Auberginenscheiben von beiden Seiten goldbraun braten und danach auf Küchenpapier legen und mit selbigem Abdecken um einen Teil des Fetts wieder loszuwerden, damit die Freundin nicht noch dicker wird.&lt;br /&gt;
Jetzt einen grosse Auflaufform mit Olivenöl auspinseln und den Boden mit Tomatensosse bedecken. Dann eine Lage Auberginen drauf, nochmal Tomatensauce. Darauf kommt nun Mozzarella, Eierscheiben und ein paar Basilikumblätter, dann wieder Sauce, Auberginen, usw. bis die Form voll ist. Ganz oben dann nochmal Sauce.&lt;br /&gt;
Das kommt bei 180° in den vorgeheizten Ofen.&lt;br /&gt;
Nach 35min nochmal rausholen und den geriebenen Parmesan darüberstreuen und ein paar kleine Stücke Butter darauf verteilen. Nochmal für 10 bis 15 min in den Ofen, bis der Parmesan schön geschmolzen ist.&lt;br /&gt;
Das ganze entwickelt ein wunderbares Aroma und kommt völlig ohne weitere Gewürze aus.&lt;br /&gt;
Wenn überhaupt, dann etwas Weissbrot dazu reichen. &lt;br /&gt;
Diese Parmigiana ist übrigens das einzige vegetarische Gericht, wie ich finde, das von der Geschmacksintensität locker mit  Fleischgerichten mithalten kann.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Oct 2006 19:49:00 +0200</pubDate>
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    <title>Rote Beete Carpaccio</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/47-Rote-Beete-Carpaccio.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Vorspeisen werten ein Essen doch ungemein auf, allerdings verzettelt man sich als Hobbykoch auch schnell wenn Vorspeise und Hauptgericht relativ aufwändig sind. Da ich beim Kochen nicht gerne in´s Schwitzen komme biete ich gerne Folgendes an, das sich mit wenig Aufwand in 5 min herstellen lässt. 2 Rote Beete Knollen (vorgekocht und abgepackt; gibt´s in vielen Gemüseabteilungen)&lt;br /&gt;
1 gestr. Teeöffel Senf (am besten einen tradtionellen, groben Dijon)&lt;br /&gt;
ein Teelöffel Ahornsirup (oder Honig)&lt;br /&gt;
1 Töpfchen Creme fraiche&lt;br /&gt;
Balsamico &lt;br /&gt;
Weissweinessig&lt;br /&gt;
Olivenöl &lt;br /&gt;
Wasser&lt;br /&gt;
Pfeffer, Salz&lt;br /&gt;
Kressse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sirup, Senf, Balsamico, Essig und Öl und Salz eine Vinaigrette mischen und mit Wasser nach Geschmack verdünnen.&lt;br /&gt;
Rote Beete mit dem Küchenhobel fein hobeln und die Scheibchen auf kleinen Tellern auslegen.&lt;br /&gt;
Mit der Vinaigrette beträufeln (nicht zu knapp).&lt;br /&gt;
Die Creme Fraiche mit etwas Salz und Pfeffer verrühren, dadurch sollte sie ein wenig verflüssigen. Dann ebenfalls nicht zu knapp über die Beete träufeln. Dekorative Spiralmuster und ähnliches sind hier natürlich ausdrücklich erlaubt.&lt;br /&gt;
Mit Kresse bestreuen und fertig. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Sep 2006 22:05:00 +0200</pubDate>
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    <title>Tomatensauce a la Mama - lecker und einfach</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/46-Tomatensauce-a-la-Mama-lecker-und-einfach.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Grundrezept für eine einfache Tomatensosse ohne Schnörkel und doppelten Boden.&lt;br /&gt;
 Für 2 Portionen:&lt;br /&gt;
1 grosse Dose Eiertomaten&lt;br /&gt;
1 gestrichener Teelöffel Salz&lt;br /&gt;
1 mittlere Zwiebel&lt;br /&gt;
1 Knoblauchzehe&lt;br /&gt;
eine Prise Zucker&lt;br /&gt;
frischer Basilikum&lt;br /&gt;
Olivenöl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olivenöl in einem Topf erhitzen.  Kleingeschnippelte Zwiebeln undKnoblauch hineingeben und anschwitzen. Tomatendoseninhalt komplett reinkippen. Salz und Zucker dazu, umrühren und aufkochen. Hitze reduzieren und köcheln lassen. Die Sosse ist fertig, wenn sich die Tomaten beinahe beim Umrühren von selber auflösen. Zulange kann man die Sauce kaum köcheln lassen.  Wenn vorher zuwenig Flüssigkeit im Topf ist etwas Wasser angiessen. Wenn die Tomaten aufgelöst sind frischen Basilikum zugeben. Umrühren. Soße noch etwas einkochen lassen, bis sie schön sämig ist. Fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann an der Stelle auch noch Kapern, Oliven, Salbei, Sardellen oder ähnliches zugeben oder mit Chilie-Pulver schärfen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 Sep 2006 18:13:41 +0200</pubDate>
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    <title>Warum ich koche</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/45-Warum-ich-koche.html</link>
            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Dass die Liebe durch den Magen geht, das weiß auch der Volksmund. Leider habe ich den Eindruck, dass das Volksgehirn diese Weisheit schon längst verdrängt hat, denn Menschen, die mit Leidenschaft und vollem Körpereinsatz kochen, kenne ich nur wenige, Profis mal außen vor gelassen.  Dabei gibt es kaum eine elegantere Art den zukünftigen Partner zu betüteln, als mit einem frugalen Mal in das man Herz, Feuer und Zeit legt.&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich andere Wege. Zum Beispiel kann man Geschenke machen  oder ein Gedicht schreiben, aber letztlich ist das Schöne an einem feinen Menü die Vergänglichkeit. &lt;br /&gt;
Für eine &quot;Parmigiana di Melanzane&quot; stehe ich mehrere Stunden in der Küche und dann ist sie in einer guten viertel Stunde weggeputzt. Das signalisiert ein gerüttelt Maß an Bereitschaft zurückzustehen und auf Händen zu tragen das hat in seinem Verhältnis von Aufwand zu Nutzen vordergründig etwas dekadentes, aber ein Hauch von Dekadenz würzt nun ja gerade eben jede keimende Leidenschaft. &lt;br /&gt;
Satt und glücklich und leicht erwärmt von einem Gläschen geistreichem kann man die schönsten und launigsten Gespräche führen, man kann sich am ehesten beim anderen wohl fühlen und letztendlich liegen der kulinarische und der geschlechtliche Genuss nicht so weit auseinander. Um das zu erkennen muss man nicht erst &quot;9 1/2 Wochen&quot; ansehen.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite ist die Freude am Essen auch ein guter Weg um den potentiellen Geschlechtspartner auf seine Lustfreundlichkeit hin abzuklopfen: Eine Frau, die ein gutes Essen nicht zu würdigen weiß, käme mir jedenfalls auf Dauer nicht ins Haus, ebenso wenig wie ein Frau, die mich für exotisch hält, weil ich eine Nudelmaschine, eine Spicknadel und ein Bratenthermometer  besitze. &lt;br /&gt;
Meine Lebensgefährtin jedenfalls, die wollte erobert werden und das habe ich getan: Mit einem Essen pro Woche, 3 Monate lang. Dann sank sie mir in die Arme und wollte das Abo auf unbestimmte Zeit bindend verlängert haben. Und ich? Ich koche seitdem mit noch mehr Liebe und sie sagt, das merke man.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 13 Sep 2006 21:02:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Spaghetti mit Meeresfrüchten</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/43-Spaghetti-mit-Meeresfruechten.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Wegen der Videoaktion sah ich mich gestern zur Freude meines Sohnes gezwungen, noch einmal etwas mit Meeresfrüchten zu kochen. &lt;br /&gt;
Hier gibt´s das Rezept. &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;300g Calamaretti (geputzt und gewaschen, siehe oben) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;200g Garnelenschwänze ohne Schale, aber mit Schwanz &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;3 Schalotten &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;3 Zehen Knoblauch &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;5 Eiertomaten, frisch oder eine Dose &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;0,75l Weißwein &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Saft von einer halben Zitrone &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Olivenöl &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Oregano &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Basilikum &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Meersalz &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Pfeffer &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Calamaretti in Ringe schneiden. Schalotten und 2 Knoblauchzehen kleinwürfeln. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Olivenöl in eine tiefe Pfanne geben und die Schalotten und den Knoblauch dazugeben. Wenn das Öl richtig heiß ist, die Tintenfische dazugeben und kräftig anbraten. Weißwein öffnen in. Ein Glas füllen einen guten Schluck trinken und mit dem Rest aus dem Glas die Fische ablöschen. Glas wieder füllen. Temperatur reduzieren und köcheln lassen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Inzwischen die dritte Knoblauchzehe klein schneiden und mit Öl in eine andere Pfanne geben. Grossen Schluck Wein trinken. Wenn das Öl heiß ist, die Garnelenschwänze dazugeben und kräftig anbraten. Guten Schluck Wein trinken und den Rest zu den Garnelen kippen. Temperatur reduzieren und die Flüssigkeit auf ein Drittel reduzieren lassen, dann ausschalten und die Garnelen in der Pfanne beiseite stellen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Glas auffüllen. Trinken. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Tomaten gegenüber dem Strunk kreuzförmig einschneiden und mit kochende Wasser übergießen. Ich lege sie dazu einfach in ein Nudelsieb in die Spüle und kippe ihnen eine volle Ladung aus dem Wasserkocher über den Kopf. Danach lässt sich die Haut abziehen wie nix. Strunk abschneiden und in eine Müsli-Schüssel geben. Tomaten durchschneiden und Glibber und Kerne mit einem Löffel oder den Fingern rauspulen und auch in die Schüssel geben. &amp;Atilde;ber den Inhalt der Schüssel 2-3 ordentliche Prisen Salz geben und durchmischen. Fruchtfleisch in so kleine Würfel wie möglich schnippeln. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;In der Pfanne dürfte jetzt der Wein ziemlich eingekocht sein, daher noch mal mit einem Glas Wasser auffüllen, aufkochen und die Tomatenwürfel dazugeben. Zurückhaltend Salzen und einige Blätter Oregano dazugeben. Getrockneter tut&amp;Acirc;&amp;acute;s auch, dann aber vorsichtiger Dosieren. Wein trinken. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;15-20 min köcheln lassen. Im Schüsselchen sollte sich nun durch das Salz ordentlich Flüssigkeit gebildet haben. Diese durch ein Sieb in die Pfanne passieren. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Wenn das Wasser in der Pfanne ausgeht etwas nachgießen. Selber auch regelmäßig Wein nachgießen. Dies Soße ist fertig, wenn sie hübsch gleichmäßig tomatenrot geworden ist und du vom Wein trinken gut angeschiggert. An der Stelle die Garnelen samt Flüssigkeit und Knoblauch in die Soße geben kurz noch mal erhitzen und frische Basilikumstreifen dazugeben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;postbody&quot;&gt;Soße über die währenddessen gekochten Spaghetti geben, durchmischen, servieren.&lt;/span&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Sep 2006 21:08:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Wie putzt man Calamaretti?</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/42-Wie-putzt-man-Calamaretti.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Auf vielfachen Wunsch habe ich mich gestern nochmal beim Putzen von Tintenfischen gefilmt und das Video bei youtube.com hochgeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/4qNBjBnW7JY&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/4qNBjBnW7JY&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Sep 2006 20:11:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Schwarzes Risotto mit Tintenfisch</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/41-Schwarzes-Risotto-mit-Tintenfisch.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    Am Samstag habe ich mich zum ersten Mal an frische Meeresfrüchte gewagt und letztendlich sogar mit Erfolg (gemessen an den Reaktionen der Mitesser [also nicht der im Gesicht, die reagieren ja eher auf Schokolade, sondern derer, die am Tisch sitzen]).&lt;br /&gt;
Das Ziel war ein schwarzer Risotto mit Tintenfischen.&lt;br /&gt;
 700g Tintenfische&lt;br /&gt;
2 Tütchen mit Tintenfischtinte&lt;br /&gt;
1l Fischfond im Glas&lt;br /&gt;
1/4l Weisswein&lt;br /&gt;
250g Vialone-Reis&lt;br /&gt;
3 Knoblauchzehen&lt;br /&gt;
1 Zwiebel&lt;br /&gt;
Petersilie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu bin ich zunächst mal zum Fischhändler meines Vertrauens gestiefelt und habe 700g Tintenfische (Kalmare oder Sepia, jedenfalls keine Oktopusse) besorgt, sowie 2 Tütchen mit Tintenfischtinte (musste ich danach fragen, war dann aber kein Problem) und 1l Fischfond im Glas.&lt;br /&gt;
Der anstrengende Teil ist das Putzen der Tintenfische. Diese haben aussen eine feine rötliche Haut, die wegmuss und innen Innereien und eine Art Rückrat, das in keinem Fall mitgekocht werden darf, weil sonst das ganze Gericht verdorben ist, wie mir mein Fischhändler erklärte. Am Anfang stellte ich mich beim Putzen etwas doof an, aber mit der Zeit bekommt man &amp;Atilde;bung. Zunächst versucht man den komischen Rückendorn -der komischerweise aussieht wie ein durchsichtiges Plastikstäbchen und nicht wie etwas, das man in einem Tier vermutet- am Ende zu fassen und vorsichtig im Ganzen herauszuziehen. Bei grösseren Tieren geht das leichter, weshalb ich das nächste mal darauf achten werde nur grössere zu kaufen. Dann schabt man die Haut ab. Anfangs habe ich ein Messer benutzt, aber festgestellt, dass es mit den Fingernägeln fast einfacher und schneller geht. Anschliessend reisst man den Kopf mit den Tentakeln heraus und nun kommt`s man stülpt sich die Tube, die übrigbleibt um, am besten über den Finger und kann jetzt den Rest vom Rückrat entfernen und die Innereien abschaben. Die leicht glitschige Tube steckt dabei über dem Finger, wie der Präservativ bei einer Demostrantion im Aufklärungsunterricht und auch haptisch und olfaktorisch bewegt man sich in der Nähe von... aber ich will ja jetzt nicht zotig werden.&lt;br /&gt;
Hat man alle Tuben vorbereitet, kann man sich noch den Tentakeln widmen. Ich hatte zum Grossteil so kleine Exemplare, dass sich das kaum gelohnt hat, aber man die Tentakel haben will, dann empfehle ich folgendes vorgehen: Man nimmt zunächst den Kopf zwichen Augen und tentakeln und drückt mit Daumen und Zeigefinger den Schnabel heraus, in etwa so, wie man es mit dem Mitesser in eckigen Klammern von oben machen würde. Dannach packt man Tentakel und Kopf und dreht den Kopf ab und wirft in weg. &amp;Atilde;brig sollten jetzt nur noch die Tentakel sein, die man nun zu den geputzen Tuben gibt. Die geputzen Sepien gründlich waschen und abtropfen lassen und dann die Tuben in ca. 1cm breite Ringlein schneiden.&lt;br /&gt;
In einer Schüssel 3 Knoblauchzehen, ein halbes Gläschen (0,1l) Olivenöl und den Saft einer Zitrone verquirlen. Die Tintenfische hineingeben und ordentlich durchmischen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Eine halbe Stunde sollte schon sein, aber wenn`s länger ziehen kann schadet`s auch nicht. Bei mir waren`s 2h.&lt;br /&gt;
Danach die Fischlein abgiessen und ausreichend abtropfen lassen. Dabei die Marinade auffangen. Eine grössere Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl anbraten. Die Sepien hinzugeben und ordentlich anbraten. Mit 1/4Liter Weisswein und der Marinade ablöschen und die Tinte hinzufügen. 20 min köcheln lassen. Währenddessen den  Fischfond in einem Topf erhitzen. Wenn die Flüssigkeit zu sehr reduziert, etwas Fischfond angiessen, damit die Fische weiter schwimmen können.&lt;br /&gt;
Jetzt 250g Risotto-Reis einstreuen, aufkochen und dann köcheln lassen, dabei ständig umrühren. Das hört sich komisch an, macht aber Sinn: Risotto Reis (ich bevorzuge Vialone, aber es sollte auch Arborio oder jede andere Risotto-Sorte gehen) enthält sehr viel Stärke, die er während des Kochens freisetzt und die bindet die Flüssigkeit. Rührt man nicht ständig, brennt einem das Zug ratzfatz an und die eklige Tintenfischputzaktion war für die Katz, nimmt man einen andere Reissorte, also keinen Risottoreis, bekommt man weder die typische Konsistenz, noch den Geschmack richtig hin). Wenn das ganze dick wird weiterrühren und immer wieder mit etwas Fischfond angiessen. Die ganze Kocherei und Rührerei dauert ca. 1/2 Stunde. Wenn der Reis angenehm weich ist das ganze noch einmal unter Rühren eindicken lassen, mit Pfeffer und, falls nötig, mit Salz nachwürzen.&lt;br /&gt;
Ich gebe noch ein klein wenig Butter in den Topf und rühre um, muss aber nicht sein. Den Reis auf Tellern anrichten, mit kleingehackter Petersilie bestreuen und einen Zitronenschnitz dazulegen.&lt;br /&gt;
Lob einsammeln.&lt;br /&gt;
Ach ja: Das ganze sieht in der Tat eher aus, wie etwas, das beim raffinieren von Erdöl übrigbleibt, schmeckt aber unglaublich lecker. Tatsächlich kostet der erste Bissen sogar etwas &amp;Atilde;berwindung, weil irgendwelche archaischen Instinkte versuchen die Hand daran zu hindern, so etwas in den Mund zu schieben, aber auch die sind nach dem ersten Haps überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider habe ich kein Foto gemacht. Vor allem die Putzerei wäre eine Fotoserie wert gewesen, aber ich selber hatte ja die Finger voller Tintenfisch und ein Assistent zum fotografieren stand nicht zur Verfügung, aber das nächste mal. Versprochen.&lt;br /&gt;
Bilder vom Endprodukt gibt es im Netz zur genüge, z.B. da:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dubrovnik-apartman.com/image/crnirizoto.jpg&quot;&gt;Schwarzes Risotto&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 Sep 2006 20:57:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Hash Roast Breakfast &quot;Good Bye, Hangover!&quot;</title>
    <link>http://www.pastramiwelt.de/serendipity/index.php?/archives/40-Hash-Roast-Breakfast-Good-Bye,-Hangover!.html</link>
            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    Frühstück in den USA besteht ja gerne aus Portionen (und entsprechend schweren Zutaten) an denen ein deutscher Bergmann Sonntag mittags scheitern könnte.&lt;br /&gt;
Folgendes bekam ich letztes Jahr in Niagara Falls vorgesetzt. &lt;br /&gt;
Überforderung und Überraschung sind mittlerweile einer stillen Sehnsucht gewichen, daher der Versuch das nachzubauen. 1 grosse Kartoffel&lt;br /&gt;
100g Reste vom mageren Rinderbraten, vom Vortag (zur Not nimmt man ein Tiefkühlhamburgerpattie, brät es und schneidet es in Würfel)&lt;br /&gt;
2 Eier&lt;br /&gt;
reichlich Cheddar&lt;br /&gt;
Salz&lt;br /&gt;
Pfeffer&lt;br /&gt;
Kümmel&lt;br /&gt;
Paprikapulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartoffel ordentlich waschen, schrubben und in Würfel mit ca. 1 cm Kantenlänge schneiden. Würfel in heisses Fett geben und mit Pfeffer und Salz würzen. Ca. 8 min von allen seiten goldbraun braten. Mit Paprika und etwas Kümmel würzen, einmal durchschwenken.&lt;br /&gt;
Kartoffelwürfel auf einen feuerfesten Teller geben. Das Rindfleisch locker auseinanderzupfen und über den Kartoffeln verteilen. Kurz unter den E-Grill oder in den Backofen stellen. Die beiden Eier währendessen zu Spiegeleiern verarbeiten. Spiegeleier auf das Fleisch und die Kartoffeln heben. Reichlich Cheddar über das ganze reiben und unter dem E-Grill oder im Ofen überbacken.&lt;br /&gt;
Vertreibt nicht nur den Kater am nächsten Morgen, sondern kann auch hervorragend prohylaktisch (als &quot;Grundlage&quot; für den feuchtfröhlichen Abend) eingesetzt werden. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 Sep 2006 19:15:00 +0200</pubDate>
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    <title>Verzeihung!</title>
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            <category>Sonstiges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/IMG_0023.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;83&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/IMG_0023.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Nachdem ich nun 2 Wochen im selbstlosen Einsatz für die Firma durch die Republik gefahren und geflogen bin, finde ich heute zum ersten Mal die Muse, wieder ein paar Zeilen zu schreiben.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Am Mittwoch war ich das erste mal nach besagten 2 Wochen wieder im Büro und hatte mich für den Abend mit meinem geliebten Cousin verabredet. Dieser stellte mir ein Trostpflaster dafür in Aussicht, dass wir es zum wiederholten Male nicht in die alte Heimat zum &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Herbstfest&quot;&gt;Jahreshöhepunkt&lt;/a&gt; schaffen würden. Das Trostpflaster war der Abschlussabend des &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://de.news.yahoo.com/30082006/336/oktoberfest-gastiert-freitag-berlin.html&quot;&gt;Berliner Oktoberfests&lt;/a&gt;.  Das mit der Prominenz, etc. ist mir irgendwie entgangen, als ich eingeladen wurde und so war ich etwas verwirrt, als ich plötzlich vor der Security stand, die die Zelteingänge bewachte. Dank einer Einladungskarte wurde ich aber prompt durchgewunken und betrat eine andere Welt. Man stelle sich vor mitten in Berlin vor dem Roten Rathaus ein bayerisches Bierzelt, proppenvoll mit vorwiegend bayerischer Politprominenz. Zum ersten Mal war ich glaube ich dankbar, dass ich so ein lausiges Gedächtnis für Gesichter habe. Am Nebentisch saßen Herr Stoiber und Gemahlin und später tauchte auch noch Herr Beckstein dort auf. Kein Wunder also, dass ich die einzig vernünftige Strategie wählte und mich hinter einem Maßkrug versteckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Im großen und ganzen war es aber eine feine Party: Der Ochse am Spieß (&quot;Schorsch&quot; war der Name, wie das Schild daneben stilgerecht verkündete; ich mag das ja, denn mir nötigt das immer ein zusätzliches Maß an Respekt vor der Kreatur ab, wenn ich Vornamen, Herkunft und Geburtstag meiner Hauptspeise kenne.) war hervorragend und ebenso wie das Bier umsonst.&lt;br /&gt;
Etwas enttäuschend war die Musikkapelle, denn während in bayerischen Bierzelten die Blaskapellen das Programm ja gerne mit Blechblasversionen von Lambada, Sierra Madre oder Wolfgang Petrys komischen Höllenlied auflockern (was man natürlich an jedem anderen Ort zu jeder anderen Zeit hassen würde, während man hier dazu auf den Tisch steigt um tanzend mitzugrölen und sich zum Deppen zu machen; Nicht-Bayern müssen das nicht verstehen), wurde hier -vermutlich um Authentizität vorzugaukeln- ausschließlich auf traditionelle Märsche und so urbayerisches wie das &quot;Südtirolerlied&quot; zurückgegriffen (nicht das das jemandem außer dem Autor weiter aufgefallen wäre, aber ich hatte ja seinerzeit das Vergnügen meinen Wehrdienst bei der damals noch existierenden Gebirgsdivision abzuleisten und da durfte man das ja auch noch regelmäßig singen und sich Gedanken darüber machen, ob das nun versteckte revisionistische Tendenzen seien oder nicht. Selbstredend musste man das Singen lauter gestalten als das Nachdenken, zumindest wenn man Interesse daran hatte am Wochenende die Freundin zu sehen.)&lt;br /&gt;
Was mich aber wirklich schockiert hat, war folgende Szene: Irgendwann sah sich die Band wohl gezwungen, einen Beweis abzuliefern, dass der gemeine Bewohner des Voralpenlandes keineswegs so xenophob ist, wie man ihm hier im Norden gerne (und im großen und ganzen zu Unrecht) vorwirft und lud daher den ebenfalls anwesenden Prinzen von Hohenzollern auf die Bühne um die Blechbläser bei welchem Marsch zu führen? Nein, schlimmer: &quot;Preußens Gloria&quot;. Nun bin ich ja a) sowieso konservativ, wenn es um Folklore geht und b) grundsätzlich ab der 2. Maß überzeugter bayerischer Patriot und so blieb mir nichts übrig, als einen tiefen Schluck zu nehmen und mir die glorreichen Tage zurückzuwünschen, als wir Bayern noch wussten, dass unsere wahren Freunde im Westen und nicht im Norden zu suchen sind.&lt;br /&gt;
Versöhnt hat mich aber dann der &quot;Lucki&quot;, ein netter ältere Herr und seines Zeichens Saxophonist der Blaskapelle, der sich am Ende des Abends zu uns gesellte und uns die Freude machte, sich als echten &quot;Dschässmään&quot; zu outen und eine astreine Version von &quot;Take Five&quot; für uns als Trostständchen darbrachte.&lt;br /&gt;
Und so schleppten wir uns dann so gegen 3 Uhr erschöpft von unseren repräsentativen Aufgaben zum nächsten Taxistand und fanden tatsächlich einen Taxifahrer, dessen Risikoeinschätzung trotz unserer bösen Schlagseite positiv für uns ausfiel und der uns nach Hause brachte.&lt;br /&gt;
Selten war ich so dankbar für meine flexible Gleitzeitregelung und meinen toleranten Chef, wie am Tag danach.&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 Sep 2006 19:14:00 +0200</pubDate>
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    <title>Sweet Potato Fries</title>
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            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
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    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/Rezepte/2006-08-1818-08-01.JPG&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/Rezepte/2006-08-1818-08-01.serendipityThumb.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Süsskartoffeln sind auch hierzulande immer häufiger zu bekommen. Was aber wenige wissen: Man kann tolle Pommes daraus machen. Zutaten: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BC%C3%9Fkartoffel&quot;&gt;Süsskartoffeln&lt;/a&gt; Salz Süsskartoffeln sauber waschen. Augen und &quot;holzige&quot; Stellen an der Schale grosszügig abschälen. Kartoffeln mit dem Messer oder dem Pommes-Schneider zu Pommes schneiden. Friteuse auf maximal 170° vorheizen. Pommes hineingeben und 4-5 min frittieren. Korb herausnehmen und Pommes etwas abtropfen lassen. Nach ca. einer Minute die Pommes noch mal für ein bis zwei Minuten in das Fett geben. Herausnehmen und die Pommes auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Backblech geben und kurz abtropen lassen. In einer Schüssel Pommes salzen und durchmischen. Hochwertiges grobes Meersalz eignet sich besonders. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Aug 2006 19:50:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ruben Pastrami Melt á la Pastramiwelt</title>
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            <category>Rezepte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (LeChef)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/Rezepte/Bild062.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;83&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.pastramiwelt.de/serendipity/uploads/Rezepte/Bild062.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Womit könnte ein Blog mit diesem Titel wohl beginnen? &lt;p&gt;Zutaten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
50g &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pastrami&quot;&gt;Pastrami&lt;/a&gt; (oder &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnerfleisch&quot;&gt;Bündnerfleisch&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.speck.it/&quot;&gt;Südtiroler Speck&lt;/a&gt;, kurz in der Pfanne gewendet)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2 Scheiben Roggenbrot&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2 Scheiben Cheddar mittelalt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sauerkraut&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Essiggurke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Salatdressing aus der Flasche z.B. American oder Thousand Islands&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Senf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Pfeffer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Salz&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Brotscheiben toasten und eine Scheibe mit dem Käse belegen. Unter dem E-Grill oder im Backofen überbacken, bis der Käse schmilzt. Fleisch darauf legen und mit Senf bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Sauerkraut nach Geschmack auf dem Fleisch verteilen und Dressing darübergeben. Essiggurke der Länge nach in Scheiben schneiden und ein bis zwei Scheiben darauf legen. Mit zweiter Brotscheibe deckeln und mit einem Zahnstocher fixieren.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Beilage: Sweet Potatoe Fries&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 Aug 2006 19:33:00 +0200</pubDate>
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